Das lesen Sie in dieser Ausgabe:
Neue Regierungen, neue Politik:
Was die Flut an Wahlen und
Amtsübergaben bedeutet
So viel politischen Wechsel gab es noch nie: Dieses
Jahr entscheiden 53 Prozent der Weltbevölkerung,
die mehr als 50 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung
repräsentieren,
neu über ihre politische
Führung:
Einzelhandel:
Die Grenze zwischen Online und
Offline-Käufen schwindet
Der Kaufvorgang von morgen findet in Zukunft
nicht mehr entweder ausschließlich im Netz oder
ausschließlich offline im Laden statt. Beide Formen
werden sich vermischen – mit Folgen für fast alle
Unternehmen, wie zwei Beispiele zeigen: a) Der
Kunde geht zuerst ins Netz, schaut sich das Angebot
eines bestimmten Produkts an, checkt Preise.
Hightech-Standorte:
Wie sich Berlin zum europäischen Silicon Valley entwickeln wird
Berlin ist in den kommenden Jahren das, was San
Francisco in den 1990er Jahren war: Entwickler aus
aller Welt kommen in die Stadt und lassen sich nieder,
Investoren finanzieren innovative Neugründungen,
die Stadt ist beim Tech-Volk anerkannt wegen
guter Lebensbedingungen. Künftig wird Berlin
zudem von vielen internationalen Start-ups als
Brückenkopf für den europäischen Markt genutzt.
Machtverschiebung -
Weltpolitik: China legt zu,
USA ziehen sich zurück
Bis zum Jahr 2022 wird das amerikanische Militär
sein Antlitz stark verändert haben: weniger Bodentruppen,
Hightech-Waffen und einige Standorte in
der Welt – mehr Cyber-Rüstung, Spezialeinsatzkräfte,
Überwachung und Aufklärung. Unterm Strich
werden die USA bis zum nächsten Jahrzehnt ihr
Militärbudget um knapp zehn Prozent reduzieren.
Unternehmenssteuerung:
Persönliche Kommunikation bringt mehr als virtuelle
Anders als angenommen ist es nicht so, dass Kommunikation
per Internet die Begrenzungen von
Raum und Zeit irrelevant macht. „Zentralisierung
von Aktivitäten an einem Ort lohnt sich für
Unternehmen nach wie vor“, lautet die Aussage
einer Studie, die an der Ivey School of Business in
Western Ontario (Kanada) angefertigt wurde.
Compliance:
Die Inflation kommt – wie Sie
Ihr Unternehmen vorbereiten
Sobald sich das wirtschaftliche Tempo wieder
erhöht, wird die große Geldflut der Zentralbanken
(EU, USA, China) in kaufkräftige Nachfrage fließen
– und die Preise weiter nach oben treiben. Unsere
Empfehlung: Warten Sie nicht ab, bis die Inflation
da ist. Treffen Sie jetzt schon strategische Vorbereitungen,
damit Sie eine Geldentwertung von mehr
als drei Prozent nicht kalt erwischt. Ihre Agenda:
Strategie:
Suchen Sie direkten Kontakt zu
den Lieferanten der Lieferanten
Lange Zeit galten diese Regeln: Vereinfachen Sie
Ihre Lieferbeziehungen. Bündeln Sie Unterlieferanten,
geben Sie den Kontakt zu ihnen ab – und lassen
Sie die Unterlieferanten von Ihrem Hauptlieferanten
koordinieren. Nach 25 Jahren Anwendung
zeigen sich nun die Nachteile dieser Praxis: