Der Kunde von morgen misstraut Rückmelde-Formularen, weil ihr Effekt ungewiss ist.
Wenn der Kunde sich beschwert, will er sichere Wirkung. Diese erhält er auf jeden Fall, wenn er sein Feedback öffentlich macht. Auch wenn die betroffene Firma nicht reagiert, kann er sicher sein, dass andere Kunden seine Nachricht lesen.
Der Kunde will die Wirkung in Echtzeit erzeugen. Scheinbar tote Briefkästen sind keine Option.
Lagebeurteilung: Der permanente Anstieg der Kosten rottet in China alles aus, was mit einem hohen Anteil von Handarbeit, niedrigen Warenwerten und großen Stückzahlen verbunden ist. Auf der roten Liste stehen: Möbel, Bekleidung, Spielzeug, Schuhe, Lampen.
1. Social Media für die Generation 70plus. Beispiel: ein heute 82-jähriger Witwer aus Mittelengland. Vor vier Jahren gründete er den Videokanal „The Internet Granddad“. In allen seinen 250 Videos (je 3,5 min) sitzt er selbst vor der Kamera. Bis heute zogen seine Videos 8,5 Mio Zuschauer an.
Bislang gibt es bei vielen deutschen Unternehmen noch keine Twitter-Strategie. 70 % der Firmen verbieten ihren Mitarbeitern die Nutzung von Twitter während der Arbeitszeit.
1. Werden Sie durch Twitter aktiv und sichtbar. Umfragen und Abstimmungen sorgen nicht nur für Aufmerksamkeit und Website-Besucher, sondern verbinden auch Menschen mit ähnlichen Einstellungen, deren Anliegen Sie über Twitter kanalisieren können.
Kann der Verkäufer der Zukunft seine Verkaufsgespräche ganz bequem per Videokonferenz führen? Die Redaktion des Trendletter meint: Diese Form der Kundenberatung wird sich immer weiter verbreiten.
Viele Händler konzentrieren sich zu sehr auf die Werbung – und vernachlässigen den eigentlichen Kaufvorgang, sagt eine neue Studie von McKinsey. Dabei zahlt es sich gerade am Point-of-Sale aus, aktiv zu werden: 40 Prozent aller Konsumenten sind nämlich noch unentschieden, wenn sie einen Laden betreten.
Der Elektronik-Hersteller LG (Korea) hat sich mit einem neu aufgestellten Einkaufsressort krisenfest gemacht. Die Praxis ist auch für jedes andere Fertigungsunternehmen interessant, das die Beschaffungkosten besser unter Kontrolle halten will.
Nachhaltiges Golfen erfreut sich in den USA wachsender Beliebtheit. Dabei werden die Plätze nur minimal gewartet, um den Wasser- und Chemikalienverbrauch niedrig zu halten. Beispiel: Die 18-Loch-Anlage in Chambers Bay im US-Bundesstaat Washington.
Facebook hat eine interessante Neuerung für Unternehmen eingeführt: Das soziale Netzwerk stellt die Daten seiner Mitglieder ab sofort künftig auch fremden Webseiten zur Verfügung.
1. Das verordnete Lächeln ist auf dem Rückzug Die Zeiten des gelenkten Charmes im Zuge von Olympia sind lange vorüber. Unsicherheiten und Nervosität (wird der Aufschwung auch ohne massive staatliche Programme tragen?) prägen das Klima.
Kennen Sie die Amish People? Das sind diese Amerikaner, die wie im 19. Jahrhundert leben – ohne Auto, Strom, Handy u.s.w. (bekannt geworden sind sie durch den Film „Der einzige Zeuge“).
Das Fitness-Studio für Frauen war nur der Anfang: In Zukunft wird es auf allen Märkten spezielle Angebote geben, die sich nur an Frauen richten. Beispiele:
Pepsi hat soeben ein innovatives Bonuspunktesystem gestartet. Kern ist ein kostenloses Programm für das iPhone namens Pepsi Loot: Es überwacht den Standort des Nutzers und zeigt auf Wunsch alle Restaurants in der Nähe an, die Pepsi-Cola führen. Vermerkt sind zum Beispiel Fililalen von Pizza Hut oder Taco Bell.
Der Elektronik-Hersteller LG (Korea) hat sich mit einem neu aufgestellten Einkaufsressort krisenfest gemacht. Die Praxis ist auch für jedes andere Fertigungsunternehmen interessant, das die Beschaffungkosten besser unter Kontrolle halten will.
1. Coupons zum Anfassen. Der US-Baumarkt Target verkauft Gegenstände, die als Geschenkgutschein fungieren, zum Beispiel ein Barbiekleid, eine funktionsfähige Mini-Jukebox oder eine kleine Digitalkamera (Name: WOW!-Cards).
1. Machen Sie doch mal E-Mail-Urlaub. Den hat Lars Dalgaard zumindest seinen 1.000 Mitarbeitern verordnet. Der Chef der US-Softwarefirma SuccessFactors verhängte unlängst ein einwöchiges E-Mail-Verbot.
1. Hinter dem Schalter steht nur noch ein Bildschirm. Die Citibank hat in Tokio zwei neue Filialen eröffnet, die als Blaupause für alle Niederlassungen weltweit dienen sollen. Wichtigstes Merkmal. Alle Schalter wurden durch Automaten mit Videokonferenz-Funktion ersetzt. Auf Wunsch kann sich der Kunde mit einem Berater in einem Callcenter verbinden lassen.
1. Verwenden Sie eigene Texte. Wer Kunden gewinnen will, braucht knackige, kurze und vor allem eigene Texte! Denn: Einzigartige Inhalte (Unique Content), die nicht dutzendfach im Web zu finden sind, verbessern die Platzierung bei Suchmaschinen.
Kunden, die im Supermarkt wissen wollen, ob ein Produkt umweltschonend oder ethisch korrekt hergestellt wurde, brauchen in Zukunft nur ihr Mobiltelefon.
Wie sehen „Stern“, „Spiegel“ oder „Focus“ künftig aus? Dazu hat der Marketingguru Seth Godin eine Vision entwickelt. Er sagt: Der Zeitschriftenmarkt der Zukunft liegt überwiegend in der Hand von so genannten Mikro-Magazinen.
1. Wasser ist der kommende Wachstumsmarkt schlechthin – das prognostiziert Deutsche Bank Research in einer Studie. Künftig fließen pro Jahr 400 bis 500 Milliarden (!) Euro weltweit in die Wasserwirtschaft. Bevölkerungswachstum, Klimawandel und der Aufstieg der Schwellenländer heizen das Wachstum an. Das Marktpotenzial ist groß: In Deutschland gibt es 10.000 Kläranlagen – in China waren es bei letzter Zählung nur 1.000.
Menschen bevorzugen einen Partner, dessen Immunsystem sich größtmöglich vom eigenen unterscheidet. Diese wissenschaftliche Erkenntnis will die Partnervermittlung GenePartner nutzen: Sie bringt Menschen zusammen, deren immun-DNA sich stark unterscheidet. Dafür werden die Gene der Kunden ausgelesen. Preis: 99 Dollar.
1. Reine Informationsvermittlung verliert an Bedeutung. Das klassische Modell Referent spricht, Publikum hört zu findet immer weniger Anhänger. Denn: Faktenwissen lässt sich auch per Download verbreiten. Statt sich Ideen anzuhören, werden künftig gemeinsam Ideen erarbeitet.
Ein Fan von Canon-Kameras hat in den letzten vier Jahren 150 Modelle gekauft. Apple-Anhänger campen vor den Läden, um ein iPad zu bekommen. Ein Amerikaner hat in den letzten 20 Jahren ausschließlich Coca-Cola getrunken.
Landwirte in Kenia können sich dagegen versichern, dass eine Dürre ihr Saatgut zerstört – und zwar ganz ohne Papierkram. Ablauf: Beim Kauf eines Sacks Samen registriert sich der Farmer per Mobiltelefon. Ein Zentralcomputer speichert seinen Namen und seinen Standort. Die Versicherung hat über das Land 30 mit Solarstrom betriebene Wetterstationen verteilt, die Niederschlagsmengen erfassen. Bleibt der Regen in einer Region aus, bekommen die versicherten Landwirte dort automatisch den Preis des Saatguts auf ihr Handy überwiesen.
Wo kommen die Absatzpotenziale von morgen her? Oben auf der Agenda: Ihre Vertriebskraft durchdacht intensivieren – dabei Kannibalisierung unbedingt vermeiden.
Frauen repräsentieren den weltweit am schnellsten wachsenden Markt – größer als China und Indien zusammen. Das berichtet der Fachinformationsdienst „Trendletter“ in seiner letzten Ausgabe. Basis dieser Aussage ist eine Studie der Internationalen Unternehmensberatung BCG, die sich mit der Rolle der Frau bei Konsumentscheidungen beschäftigte.
Checklisten werden unterschätzt. Oft sorgen gerade sie dafür, dass ein Vorhaben gelingt. Das zeigen spektakuläre Beispiele: Pilot Chesley Sullenberger landete seine Boeing sicher auf dem Hudson River, weil er nach einer Checkliste notlanden konnte. Chirurg Peter Pronovost schrieb für sich und seine Mitarbeiter eine OP-Checkliste. „Waschen Sie die Hände“, „Sterilisieren Sie die Haut des Patienten“, „Tragen Sie Maske und Handschuhe“, mit fünf Regeln dieses Typs konnte er die Infektionsrate der Patienten von 11 % auf Null senken.
Soziale Netzwerke entwickeln sich jetzt auch zum Absatzkanal. Beispiel: Der Apfelhof im österreichischen Lutzmannsburg bietet die Möglichkeit, Zimmer und Appartments direkt auf Facebook zu buchen.
Einen Container zum Falten stellt der Trendletter in seiner aktuellen Ausgabe vor. Entwickelt hat ihn der holländische Ingenieur Rene Giesbergs. Die Transportbox besteht aus Fiberglas-Verbundstoff und wiegt 25 % weniger als das Standardmodell aus Stahl.
Wo halten sich meine Freunde und Kollegen gerade auf? Die Frage beantworten so genannte Geolocation-Dienste. Prinzip: Nutzer laden sich eine Software aufs Mobiltelefon, mit der sie ihren Standort auf Knopfdruck im Netz veröffentlichen können – etwa ein Hotel, eine Konferenzhalle oder einen Flughafen. Bei Anbietern wie Foursquare oder Gowalla hinterlassen jede Woche Millionen von Anwendern ihre Positionsdaten.
Chatroulette nennt sich eine neue Freizeitbeschäftigung im Netz, die derzeit rasend schnell Anhänger findet. Das Prinzip: Internetnutzer mit einer Webcamera am PC werden per Zufall mit anderen Nutzern zum Video-Chat verbunden. Nach einigen Minuten wird die Verbindung abgebrochen.
Die US-Armee rüstet Wartungstechniker derzeit mit speziellen Datenbrillen aus, die an ein Mobiltelefon angeschlossen sind. Das Handy registriert, auf welches Teil der Techniker gerade schaut, und blendet in seine Brille eine Art Reparaturanleitung ein. Zusätzlich werden kurze 3D-Animationen eingespielt, die vorführen, wie ein bestimmter Reparaturschritt ablaufen muss.
1. Sterne-Tempel liefern nach Hause. 31 Berliner Luxusrestaurants sind an den Lieferservice Bloomsburys angeschlossen; er bringt den Kunden die Gerichte nach Hause (Liefergebühr: 3,90 Euro). Bestellt wird per Telefon oder Internet. Die Restaurants zahlen eine Provision. 4.000 Kunden hat Bloomsburys schon, die bundesweite Expansion ist geplant.
Das britische Medienkaufhaus HMV bietet in seinen japanischen Läden einen neuen Service an: Kunden können über einen Bildschirmkiosk das Sortiment von DVDs, CDs und Büchern durchsuchen. Sollte ein Artikel nicht vorhanden sein, kann er an Ort und Stelle bestellt werden: HMV liefert den Kunden die Waren dann kostenlos nach Hause (einen regulären Online-Shop betreibt die Kette ebenfalls).
Frisch Geschiedenen bietet die britische Handelskette Debenhams jetzt einen Scheidungstisch an: Hier können die Wieder-Singles Haushaltsgegenstände hinterlegen, die sie gerne geschenkt hätten. Am häufigsten vertreten sind Dinge, die fehlen, wenn ein Partner auszieht – Bügeleisen Toaster oder Bettlaken.
Eine 14-Jährige verbessert ihr Gitarrenspiel ohne Lehrer, indem sie einen Anleitungsfilm bei YouTube anschaut. Ein 11-Jähriger sucht ständig nach neuen Videos, die ihm zeigen, wie er seinen iPod aufrüsten kann. Heimwerker lesen keine Bücher mehr, sondern lernen bei YouTube, wie man alten Fußboden entfernt, Parkett verlegt, am Schluss die Versiegelung aufbringt.
Wie beeinflusst das Internet künftig den Straßenverkehr? Die Prognose der Trendletter-Redaktion: Der moderne PKW kommt bald schon (fast) ohne Fahrer aus!
Der Autohersteller Local Motors hat erstmals einen Pkw von Amateuren bauen lassen (Fachwort: Crowdsourcing): 200 Autofans, über das Netz verbunden, bildeten eine virtuelle Entwicklungsabteilung; sie kauften nötige Zulieferteile von außen zu.
Ständig unterwegs, jederzeit vernetzt: Der Konsument von heute ist immer und überall für Ihr Marketing erreichbar. Doch um ihn wirklich zu erreichen gilt es, einige Grundregeln zu beachten.
Sind Sie der klassischen Konferenz- und Weiterbildungsformate müde? Vielen Wissensarbeitern geht es inzwischen so. Hunderte Powerpoint-Folien, zu lange Vorträge, unspannende Themen, so lautet die gängige Kritik. Diese nährt das Bedürfnis nach neuen Formaten, die Langeweile und Zeitverschwendung vermeiden. Sie sind auch für Ihre Zwecke im Betrieb geeignet:
Das Grundrauschen durch die ununterbrochene Kommunikation wird lauter. An einem typischen Arbeitsplatz werden in Zukunft nicht mehr von Zeit zu Zeit einzelne Nachrichten eintreffen, sondern ein ständiger, nicht abreißender Strom neuer Informationen.
Im Jahr 2017 sind Menschen, die mit Online-Medien aufgewachsen sind, in der Mehrheit. Im Zuge dieser Verschiebung ändern sich auch die Anforderungen an das Marketing-Ressort. Wer hier in Zukunft reüssieren will, muss …
1. In Zukunft dringt zum Kunden nur noch Werbung durch, die Nutzen verspricht. Wer mit seinem Telefon online ist, will präzise Informationen ohne Umwege. Indiz: Auf Werbebanner im Handydisplay klicken nur 0,48 Prozent der Nutzer; bei stationären PCs liegt der Wert bei 0,83 Prozent. Schlussfolgerung: Mobile Werbung muss unmittelbaren Nutzen versprechen. Für Imagewerbung ist das Handy der falsche Kanal.
Wer künftig im Netz verkauft, muss per Online-Video werben. Der Einsatz von Bewegtbild entwickelt sich in den kommenden Jahren von der Kür zur Pflicht. Beispiel: ProGuitarShop, ein bis vor Kurzem noch unbekannter Online-Händler für Gitarren, zählt heute 80.000 Zugriffe pro Tag auf sein Internetangebot. Das Geheimnis: In den letzten drei Jahren hat das Unternehmen über 500 Videos ins Netz gestellt.
Konsumenten verbringen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden als in vergangenen Jahren, hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in einer Untersuchung herausgefunden. Von diesem so genannten Homing-Trend profitieren Baumärkte, Hersteller von Gartengeräten oder Spirituosen-Brennereien. Negativ wirkt sich das Stubenhocken auf die Gastronomie (außer Fastfood), Kinos und Theater aus.
Es gibt ein Entkommen aus der Welt austauschbarer Produkte: Der Kunde von morgen zahlt Preisaufschläge für immateriellen Zusatznutzen. Wie Sie diesen Bedarf ansprechen können, zeigt Ihnen die folgende Übersicht des Trendletter:
Funktionsweise: Das Gerät kann ein Rechner sein, ein E-Book, ein Auto oder eine Spiele-Konsole. Es ist mit einem Zugang für das mobile Internet ausgerüstet. Für den Internet-Zugang fallen keine direkten Kosten an. Der Preis für die Online-Nutzung ist in den Kauf eines Produktes eingebettet und wird nicht extra ausgewiesen.
Drehen Sie inhaltlich hochwertige Videos. Bei Online-Videos kommt es weniger auf Ästhetik an, sondern auf maximalen Nutzen für den Zuschauer an. Produzieren Sie nach einem festen Arbeitsplan. Punkte: Eigenschaften des gezeigten Produkts recherchieren, Besonderheiten herausarbeiten, Drehbuch schreiben, Video aufzeichnen, zusammenschneiden und hochladen.
Ob ein Produkt am heimischen PC oder von unterwegs mit dem Handy bestellt wird, spielt in wenigen Jahren keine Rolle mehr. 2014 nutzt die Hälfte aller Besitzer eines internetfähigen Mobiltelefons dieses auch zum Einkauf, prognostiziert die Unternehmensberatung Mücke, Sturm und Company. 920 Mio. Euro werden 2014 mit mobilem Shopping umgesetzt. Auf lange Sicht wird E-Commerce auch M-Commerce sein.
Im Vertrieb kommt es auf die optimale Zahl von Besuchen pro Kunde an. Wenn Sie einen Kunden öfter besuchen, steigt zunächst auch der Umsatz. Irgendwann aber nerven zusätzliche Besuche den Kunden – Folge: keine weiteren Mehrverkäufe.
Finger weg von Preissenkungen. Weibliche Konsumenten haben den Markt gut im Blick und bemerken jede Veränderung in Angebot und Preis. Sie nehmen preisreduzierte Ware als zweitklassig wahr.
1. Der Zeitschriften- und Zeitungsmarkt erholt sich. Mit dem iPad entsteht ein neuer Absatzkanal, über den Inhalte kostenpflichtig und kopiergeschützt verbreitet werden können – eine Chance für Werbetreibende und Verlage.
Zeitungen oder Webseiten nach Anzeigen zu durchkämmen war gestern. Wer künftig ein neues Zuhause sucht, braucht nur sein Handy. Ablauf: Man fährt oder läuft einfach durch das gewünschte Wohngebiet. Das Mobiltelefon zeigt währenddessen ein Foto der Umgebung an; über Häuser oder Wohnungen, die zum Vekauf stehen oder frei sind, erscheint im Display ein dicker Punkt. Preis und Detailinfos sowie Fotos des Objekts blendet das Handy ebenfalls ein.
Jeder Nähanfänger kennt das Problem: Je schneller man den Stoff durch die Maschine bewegt, desto weiter liegen die Stiche auseinander. Das wollte Bernina, ein Nähmaschinenhersteller, ändern. Die nötige Technik fanden die Entwickler auf ihrem Schreibtisch: Sie bauten in die Maschine den Sensor einer Computermaus ein. Er merkt, wenn der Stoff bewegt wird und drosselt das Nähtempo. Das Modell wurde ein Verkaufsschlager.
Um den Fiesta in den USA einzuführen, ging der Autohersteller Ford einen neuen Weg: 100 Freiwillige bekamen den Kleinwagen sechs Monate lang kostenlos zur Verfügung gestellt. Einzige Bedingung: Alle so genannten Agenten mussten während dieser Zeit auf Facebook und Twitter über ihre Erfahrungen berichten. Ford nahm keinerlei Einfluss auf die Meinungsäußerungen im Netz.
350 Millionen Menschen sind derzeit auf Facebook aktiv – fast so viele wie die Einwohnerzahl der USA und Deutschlands zusammen! Jeden Monat kommen zwischen zwölf und 18 Mio. neue Nutzer hinzu. Alle Altersschichten und Geschlechter sind hier mittlerweile vertreten. Schlussfolgerung: Marketing läuft in einigen Jahren ganz selbstverständlich über das Social Web.
Texaner brauchen ab sofort nicht mehr das Haus zu verlassen, um einen Arzt zu konsultieren: Sie können sich von einem Mediziner per Internet-Videokonferenz untersuchen lassen (Bericht dazu).
Wie bringt man Tausende von Menschen dazu, freiwillig für ein Unternehmen Werbung zu schieben? Ganz einfach – mit Twitter. Zwei Firmen zeigen, wie Reklame nach dem Schneeballprinzip funktioniert:
1. Werbung, die vom Konsumenten lernt Auf der Internet-Nachrichtenseite Digg können die Nutzer seit Neuestem über die Anzeigen abstimmen. Unter den Werbebannern ist ein grünes Häkchen bzw. ein rotes Kreuz eingeblendet. Klicken viele Nutzer das Kreuz an, wird die Werbung durch eine andere ersetzt. Erfahrung aus Tests: zwei bis drei Prozent der Konsumenten klicken auf Banner, wenn sie diese bewerten dürfen – deutlich mehr als bei herkömmlichen Internet-Anzeigen (Facebook und Reddit bieten eine ähnliche Funktion).
Wer kennt das nicht? Das Produkt an sich ist gut – doch um es zu bekommen, muss man Schlange stehen, sich mit der Verpackung oder schlechtem Kundendienst herumärgern. All das kostet viel Nerven und vor allem – Zeit. Folge: 95 Prozent aller Konsumemten beklagen: „Unternehmen gehen zu sorglos mit meiner Zeit um“ (US-Umfrage).
Hornbach, Fresenius, Douglas – all diese Unternehmen sind überdurchschnittlich erfolgreich. Aber warum? Das wollte der Wettbewerb Stratege des Jahres herausfinden. Dafür wurden die Chefs der Top-Unternehmen nach ihren Methoden befragt. Das Ergebnis ist überraschend bodenständig.
Ist Ihr Werbebudget erschöpft? Dann schauen Sie sich doch einmal in Ihrer Pressestelle oder im Vertrieb um! Hier schlummert jede Menge Werbematerial, das Sie (fast) kostenlos nutzen können. Dazu drei Ideen:
Samstagmorgens die Prospekte der Super-, Bau- und Elektromärkte aus dem Briefkasten zu fischen, könnte bald der Vergangenheit angehören. Unternehmen können ihre Handzettel jetzt auch elektronisch auf die Handys der Kunden bringen. Diesen Service bietet das Münchner Unternehmen MyProspekt an.
Erinnern Sie sich noch? „MP3 klingt schrecklich, das hört sich keiner an“, meckerten Audiofreaks, als Musik erstmals als Datei daherkam und nicht mehr auf CD. Und was passierte? Die meisten Musikkäufern scherten sich nicht um die Tonqualität – sie war ihnen gut genug. Sie freuten sich darüber, zum Musikkaufen nicht mehr in den Laden gehen zu müssen.
Personaler mögen es gerne perfekt: Der Bewerber soll schon in der Grundschule Chinesisch gelernt haben, später Leiter einer Pfadfinder-Gruppe gewesen sein und nebenher konzertreif Geige spielen.
Honda hat ein Problem: Der Autohersteller will ein Auto bauen, das Hindernisse auf der Straße erkennt und selbstständig ausweicht. Um das System zu trainieren, werden 10.000 Fotos benötigt, auf denen Hindernisse zuvor per Hand elektronisch markiert wurden – eine Mammutaufgabe.
Sie verkaufen fair gehandelte Produkte? Dann kann es sein, dass Ihnen schwere Zeiten bevorstehen. Denn durch die Krise hat sich der Geschmack der Verbraucher verändert – so lautet das Ergebnis einer britischen Studie. Hier die drei wichtigsten Ergebnisse:
Beruf der Zukunft: Die Karriere hebt ab, die Eltern kommen in die Jahre und brauchen Pflege. In diese Sandwichposition geraten in den kommenden Jahren immer mehr Angestellte. Hier versprechen professionelle Pflegemanager Hilfe: Sie kümmern sich rund um die Uhr um gebrechliche Angehörige: Sie helfen bei der Auswahl eines Seniorenheims, überwachen die Arbeit von Heimpflegekräften, kümmern sich um staatliche Zuschüsse und überprüfen, ob im Haushalt der pflegebedürftigen Person etwas zu tun ist.
Fassen Sie sich kurz. Internetnutzer haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Sie schauen sich lieber fünf Drei-Minuten-Clips an als einen, der 15 Minuten läuft. Tipp: YouTube bietet ein Werkzeug namens Insight an, das anzeigt, an welcher Stelle eines Videos die Nutzer am häufigsten aussteigen. Schneiden Sie den Clip hier ab (Insight finden Sie als registrierter Nutzer unter Konto/Meine Videos).
„Anwender-Kritik aus dem Internet ignorieren wir“, das hörte ich gerade kürzlich wieder auf einer Veranstaltung. Der Unternehmer, der diese Auffassung vertrat, sagte, im Netz seien nur Nörgler – und sein Produkt sei so gut, dass es nichts zu kritisieren gäbe.
Traditionell versuchen Unternehmen, dem Kunden eine Lösung für sein Problem zu verkaufen. Sybase, eine Firma, die Software für Banken anbietet, ging einen anderen Weg: Die Vertriebler wiesen die Kunden auf ein Problem hin, das diese bisher übersehen haben – nämlich die fehlende Fähigkeit, Risiken zu erkennen.
Vonwegen World Wide Web – selbst das vermeintlich so globale Internet ist letztlich ein Lokalmedium. Das hat eine Studie der Universität Jerusalem ans Licht gebracht: Demnach gehen 41 Prozent aller E-Mails, die Surfer verschicken, an Menschen an ihrem eigenen Wohnort. Und ein Großteil ihrer Facebook-Freunde wohnt ebenfalls um die Ecke.
Die Praxis, Mehrrendite über verbesserten Einkauf zu erwirtschaften, geht in den nächsten Jahren in eine neue Runde. Ansatzpunkt sind dieses Mal nicht die Lieferantenpreise, sondern noch ein neues Thema: die Verbesserung der Einkäufer-Qualifikation. Hier lassen sich noch Wertquellen erschließen. Hebel:
Jeff Jarvis betreibt den sehr einflussreichen Blog www.buzzmachine.com. Er befasst sich hauptsächlich mit den Veränderungen, die das Internet in Zukunft auslösen wird. Die treibende Kraft hier ist der ständige Strom von Innovationen, die die Suchmaschine Google schafft. Einige der wichtigsten Thesen von Jarvis stellt Ihnen der Trendletter heute vor. Sie lautet: Je mehr sich das Unternehmen der Zukunft Verhaltensweisen von Google zu Eigen macht, desto erfolgreicher wird es sein.
Google gehört zu den erfolgreichsten Internet-Unternehmen und ist in vielen Ländern die Nr. 1 unter den Suchmaschinen. Selbst in die Alltagssprache hat der Konzern aus Mountain View Eingang gefunden: So ist das Verb "googlen" heute fester Bestandteil des Wortschatzes vor allem jüngerer Menschen. Mit unorthodoxen Methoden und einem ganz frischen und innovativen Ansatz treibt das Unternehmen sein Wachstum weiter voran, entwickelt kontinuierlich neue Produkte. Der Trendletter stellt Ihnen hier das Google-Credo vor:
Ende Juli hat in Tokio das erste LCafé eröffnet – ein Lokal, das nur dem Marketing dient. Das Prinzip: Gäste registrieren sich bei ihrem ersten Besuch per Handy. Sie müssen Alter, Geschlecht und Familienstand angeben, aber nicht ihre Adresse. Wenn sie ein Getränk bestellen, bekommen sie an einer Probiertheke dazu ein Produkt ausgehändigt – und zwar kostenlos. Aktuell im Angebot: ein neuer Vitamindrink, diverse Kosmetikprodukte, ein neuer Brezel-Snack. Das Ziel der Hersteller: Über das LCafé sollen junge Frauen zwischen 20 und 30 für neue Produkte begeistert werden; sie gelten als besonders einflussreich. Außerdem können die Testkäufer im Nachhinein zu Ihren Erfahrungen mit dem Produkt befragt werden.
Selbermachen statt kaufen – so lautet die Mantra einer neuen Bewegung, die weltweit auf dem Vormarsch ist. Für ihre Mitglieder ist nichts so in wie stricken, löten und werkeln. Zentralorgan der so genannten Alternative-Craft-Bewegung, die eben nicht nur konsumieren, sondern auch selbst Dinge produzieren will, ist das Magazin „Make“. Darin finden sich Themen wie: Roboterstaubsauger zur Alarmanlage aufmotzen; eine Skirampe in der Garage bauen; Sodaflaschen zu Raketen umfunktionieren. Parallel dazu bietet "Make" im Netz kostenlose Videos an, die jeden Arbeitsschritt genau zeigen.
Vieles, was Chefs tun, um ihre Mitarbeiter zu motivieren, ist völlig nutzlos. Das behauptet Charles Jacobs, ein amerikanischer Berater. Seine These: Fast alle gängigen Management-Weisheiten sind Humbug und sind von der modernen Hirnforschung widerlegt worden. Die meisten Führungskräfte arbeiten mit Methoden, die nicht nur wirkungslos sind, sondern das Gegenteil von dem erreichen, was erreicht werden soll.
Gedanken können nicht lügen – dachte sich der dänische Marketingguru Martin Lindstrom und startete einen ungewöhnlichen Versuch: Er ließ 2.000 Freiwillige in einem Computertomografen untersuchen – mit dem Ziel, herauszufinden, was den „Kaufen-Knopf“ im Hirn aktiviert.
Ein wichtiger Wendepunkt ist erreicht: Selbst erzeugter Solarstrom kostet seit Kurzem genau so viel wie der vom Energieversorger aus der Steckdose. Der durchschnittliche Preis für eine fertig montierte Solaranlage liegt bei 2.500 Euro je Kilowatt Leistung. Vor drei Jahren war er noch doppelt so hoch. Beispielrechnung ohne Subventionen: Der Unternehmer Manfred Gellink baut auf einem seiner Seniorenheime eine Solaranlage mit 32,4 Kilowatt Leistung. Er spart pro verbrauchter Kilowattstunde 21 Cent. Auf 20 Jahre gerechnet, erwirtschaftet er eine fünfprozentige Rendite!
Fast 90 % aller Suchanfragen im Internet laufen derzeit über Google. Der Trendletter fasst die Empfehlungen zusammen, die Google in einem Leitfaden zur Steigerung der Findbarkeit von Seiten gibt:
Den Zugang zu Facebook, einer Art Internet-Poesiealbum mit Kontaktfunktion, werden in Zukunft viele Unternehmen reglementieren. Indiz: In einer Berner Verwaltung wurde festgestellt, dass 25 % des Datenverkehrs im Büro auf Facebook entfallen. Das belastet nicht nur das Netz, es kostet auch Arbeitszeit.
Teams sind weit weniger produktiv als bisher angenommen. Prof. Richard Hackman, Lehrstuhl für Organisationspsychologie an der Harvard Universtität, kritisiert den blinden Glauben an die Erfolgskraft der Teams. Die Gleichung "Teamarbeit = gut" stimmt so nicht. Sie sollten deshalb Ihre Team-Praxis überdenken.
Jeff Jarvis betreibt den sehr einflussreichen Blog www.buzzmachine.com. Er befasst sich hauptsächlich mit den Veränderungen, die das Internet in Zukunft auslösen wird. Die treibende Kraft hier ist der ständige Strom von Innovationen, die die Suchmaschine Google schafft.
Ulrich Lehner, CEO des Familienunternehmens Henkel, erhielt ungebetenen Besuch. Eindringlinge beschmierten sein Haus und gossen Abbeizmittel auf sein Auto. Das Ferienhaus von Daniel Vassella, Chef des Pharma-Unternehmens Novartis, wurde von Unbekannten angezündet.
Im Internet wird es immer mehr zur Gewohnheit, dass Kunden ihrem Unmut Luft verschaffen. Beispiele: Unzufriedene Kunden der Bahn machen ihre Klage auf bahn-hasser.de öffentlich, auf disney-sucks.com wird Walt Disney angegriffen.
Das Concrete Network (CN) ist eine amerikanische Internet-Plattform, die Bauunternehmer mit Zementlieferanten in Kontakt bringt. Mit kurzen Videoclips bei YouTube ist es CN gelungen, 750 zusätzliche Besucher pro Tag auf die eigene Webseite zu lenken.
Sie kennen die Situation: 1.000 Fragebögen wurden an gute Kunden verschickt. Darin sind zehn Produkteigenschaften aufgelistet, die der Kunde bewerten soll – von "ist mir wichtig" bis "völlig unwichtig". Ergebnis: Alle Kunden finden fast alles gut, es gibt kaum Abstufungen in den Vorlieben. Folge: Produkte werden mit Funktionen überfrachtet – und floppen am Markt trotzdem. Aus den USA kommt eine neue Marktforschungs-Methode, die dieses Problem abstellt: Mit MaxDiff können Unternehmen treffsicherer herausfinden, was ihre Kunden als Muss erachten – und was nur als Kann-Eigenschaft angesehen wird.
Alice van Triest erledigt für ihre Kunden fast alles: Sie besorgt Konzertkarten, recherchiert einen billigen Getränkelieferanten und bucht ein Hotel für den nächsten Urlaub. Die 29-Jährige arbeitet als persönliche Assistentin – aber nicht bei einem Firmenvorstand, sondern für jedermann, auf Stundenbasis. Kunden sind Führungskräfte und Unternehmer. Sie übertragen van Triest private Aufgaben, für die ihre Sekretärin nicht zuständig ist. Die persönliche Assistentin ist Butler, Concierge und Reisebüro in einem. 20 Stammkunden hat die Wahl-Münchnerin bereits (sie beschäftigt drei weitere freiberufliche Assistenten). Ihr Angebot für Neukunden: Sieben Stunden Unterstützung im Monat für 215 Euro.
Welche Krise? Diese Fragen stellt sich zum Beispiel die Firma RIM, Erfinder des Blackberry. Sie hat in den letzten drei Jahren ihre Umsätze um 77 % gesteigert und führt die Liste der am schnellsten wachsenden Firmen an, die das Magazin "Fortune" erstellt. Ein Blick in die Aufstellung verrät, welche Märkte das größte Zukunftspotenzial haben:
Sie kennen das: Es gibt ein Projekt mehr, als Sie Führungsleute dafür haben. Ein bewährter Mann fällt kurzfristig aus. Sie bekommen eine Chance, etwa eine Akquisition, haben aber keinen, der das führt. Eine normale Situation, wie uns Hermann Simon erklärt: Gute Unternehmen haben immer mehr Aufgaben als Köpfe. Das ist gut für die Motivation, weil es immer genug spannende Jobs gibt.
Wer immer noch glaubt, Social Media sei nur etwas für pubertätsgeplagte amerikanische Teenager, der könnte die Marketing-Zukunft verpassen: Denn gerade in der Food-Branche breitet sich der co-kreative Dialog mit dem Kunden aus:
Auch in der Marktforschung können Sie Mobil-Kommunikation als Beschleuniger einsetzen. Denn: Diese Befragung per Handy-Fragebogen bietet den schnellsten und direktesten Zugriff auf eine Zielgruppe. Damit sind neuerdings Befragungen in Echtzeit möglich, Ergebnisse können schon binnen Stunden nach Versand des Fragebogens ermittelt werden.
Geotag heißt die neue Technologie. Sie ermöglicht die Verknüpfung von Internet-Daten und Orten. So können Sie etwa Ihre Adresse, Fotos oder andere Daten wie eine Stecknadel auf Googles digitaler Landkarte verankern. Auf diese Weise finden Sie die Kunden nicht nur leichter, Ihre Firma erscheint zudem auch automatisch, wenn die Adresse in digitale Karten oder Routenplaner eingegeben wird.
In der Krise zeigen sich im Sortiment lahme Enten: Produkte, bei denen Gewinn und Deckungsbeitrag nicht mehr akzeptabel sind. Sie haben sich sicher schon oft gefragt: Warum bleiben diese Ladenhüter im Sortiment? Die Antwort: Oft werden diese Produkte aus Angst vor negativen Reaktionen der Kunden im Sortiment gehalten. Aber das muss nicht sein. Christian Homburg von der Universität Mannheim zeigt einen Weg, wie Sie Produkte aus dem Sortiment nehmen und damit Kosten sparen, ohne dass Sie die betroffenen Kunden verlieren.
Sichern Sie sich Ihre Finanzierung rechtzeitig und aus alternativen Quellen. Denn: Ihre Bank wird bald deutlich weniger Kredite ausreichen als heute – dafür sorgt eine Automatik in deren Bilanz. Weil die Bonität der Kunden mit Krediten sinkt, muss die Bank diese mit mehr Eigenkapital hinterlegen. Die Bank muss also a) bestehende Kredite kündigen oder b) neues Eigenkapital aufnehmen, nur um das vorhandene Engagement zu finanzieren. Deshalb die Kreditklemme. Wie Sie dennoch an Ihre Finanzierung kommen, hat der Trendletter Ihnen im unten stehenden Aktionsplan zusammen gestellt:
Hewlett Packard und Pfizer experimentierten um das Jahr 2000 mit automatisierter Innovation. Der Durchbruch gelang nicht. Jetzt ist das Thema wieder da – Ziel: neue Produkte zu niedrigen Kosten entwickeln. Beispiel: Evan Kirschbaum, Programmierer bei HP, erstellte ein Programm, das vorhandene Ideen-Schnipsel zu neuen Produktideen rekombiniert. So werden etwa bewährte Design-Elemente eines Laptops genutzt, um daraus neue Produkte zu schaffen.
Früher oder später werden es der Markt oder die Kunden von Ihnen verlangen: Grüne Beschaffung lässt sich in vielen Fällen nicht mehr abwenden. Greifen Sie daher das Thema von sich aus auf, a) dann erwischt es Sie nicht kalt, und, noch wichtiger, b) Sie verbessern Ihr Image in der Branche, leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften und c) stellen Ihren Betrieb im Ansehen jüngerer Bewerber besser auf.
Die amerikanische Management-Literatur nimmt die Rezession zum Anlass, eine große Diskussion zum Thema Innovation anzustoßen. Und immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Finanzkrise in den USA nicht der alleinige Auslöser für die Krise war, sondern vor allem auch das Ausbleiben von substanziellen Innovationen in den Segmenten Automobil, Pharmazie oder Gentechnik (Business Week, 15.6.2009: "Innovation Interrupted").
Ein bewährtes Werkzeug aus den 1980er Jahren erlebt derzeit seine Auferstehung: Lean Management, das berichtet der Informationsdienst Trendletter in einer aktuellen Ausgabe. Die Techniken erscheinen zum Teil banal, bringen aber in der Krise überzeugende Effekte. Lean-Anwender erzielen einen doppelt so hohen Rohgewinn (in diesem Fall gemessen als Ertrag vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisierung) wie Unternehmer, die das Thema links liegen lassen, ergab eine Studie von Management Partner, Stuttgart. Wenn Sie die Budgets kurzhalten müssen, können Sie Lean Management in Eigenarbeit umsetzen. Für Ihr Projekt sollten Sie diese Punkte auf die Arbeitsliste setzen:
Der Arzt Markus Studer kündigt seinen Job im Krankenhaus und wird Lkw-Fahrer. Die 15 Jahre erfolgreiche Marketing-Managerin Christine Holst verlässt einen Konzern, um als Hunde-Trainerin zu arbeiten. Der promovierte Philosoph Matthew Crawford macht eine Reparatur-Werkstatt für Motorräder auf. Kunden berechnet er 40 Dollar die Stunde, Konkurrenten nehmen 79 Dollar.
In vielen Zeitungsredaktionen laufen derzeit Sparprogramme; die gleiche Belegschaft muss mehr Inhalte produzieren. Folge: Journalisten nutzen häufiger vorgefertigte Informationen von Firmen-Webseiten. 87 Prozent greifen bei ihrer Arbeit auf Pressemitteilungen zurück, ergab eine US-Studie (http://us.cision.com).
Biofood ist auch in der Trendmetropole kein Selbstläufer. Wie in der Fachpresse nachzulesen war, steht das Bio-Restaurant Elysander im "alten" Westen Charlottenburgs kurz vor der Schließung.
Nachdem Daimler kürzlich erst seinen Einstieg beim US-Elektrosportwagenhersteller Tesla bekannt gab, ist jetzt ein weiterer wichtiger Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur unternommen worden: In Japan wurde vor Kurzem vom kalifornischen Unternehmen „Better Place“ die erste vollautomatische Batteriewechselstation eröffnet. Der Austausch der Akkus dauert genauso lange wie das Volltanken bei einer normalen Benzintankstelle.
Dass Greenomics aus der Welt der Kuriosa heraus sind, wissen wir spätestens, seit wir die Obamas (Mrs. Obama mit entzückenden Gummistiefeln) beim Umgraben des Gartens des Weißen Hauses beobachten konnten. Weitere Beispiele, die Ihnen zeigen, wie tief und effizient grüne Technologien in den Alltag vorgedrungen sind:
Wenn irgend möglich, halten Sie gerade jetzt Ausschau nach neuen Vertriebswegen und Verkaufspartnerschaften. Ein Hersteller von eher europäischen Backwaren (Konditoreiprodukte) ist eines der ersten Opfer in der amerikanischen Starbucks-Kaffeekultur? Keineswegs. Eine amerikanische Großbäckerei (Servatii Pastry Shop in Cincinnati) steigerte ihren Umsatz selbst im Krisenjahr 2008 um 15 % auf 8,5 Millionen US-Dollar. Wie? Sie gaben den alleinigen Fokus auf Konditoreiprodukte auf und belieferten örtliche Krankenhäuser mit frischen Backwaren.
Ein bewährtes Werkzeug aus den 1980er Jahren erlebt derzeit seine Auferstehung: Lean Management. Die Techniken erscheinen zum Teil banal, bringen aber in der Krise überzeugende Effekte. Lean-Anwender erzielen einen doppelt so hohen Rohgewinn* wie Unternehmer, die das Thema links liegen lassen, ergab eine Studie von Management Partner, Stuttgart. Wenn Sie die Budgets kurzhalten müssen, können Sie Lean Management in Eigenarbeit umsetzen. Für Ihr Projekt sollten Sie diese Punkte auf die Arbeitsliste setzen:
Fallstudie 1: Angestammte Branche verlassen Bis vor Kurzem war Anchor Danlyein reiner Automobilzulieferer. Der Metall verarbeitende Betrieb erwirtschaftete mit GM, Ford und Chrysler 85 % seines Umsatzes. Im letzten Jahr steuerte das Management um. Ziel: Neue Kunden außerhalb der Automobilindustrie gewinnen. Heute liefert Anchor Danly Rohre für Atomkraftwerke, Stahlteile für Windkraftanlagen sowie für Bergbau- und Medizingeräte. Der Umsatzanteil der Autohersteller wurde auf 70 % gedrückt . Die Diversifizierung von Anchor Danly kann als Blaupause für andere Unternehmen dienen.
In den USA heißt die Entwicklung ag crisis (ag steht für agricultural). Der Vorrat an landwirtschaftlicher Fläche pro Kopf der Weltbevölkerung wird kleiner, Auslöser ist vor allem das Wachstum der Bevölkerung. Deshalb sichern sich Investoren wie Jacob Rothschild und auch einzelne Länder Zugriff auf Farmland. Saudi-Arabien kauft Farmen in Äthiopien und pachtet Land in Tansania, um Weizen anzubauen. Die chinesische Regierung kauft in Afrika und Südamerika, so etwa im Kongo, wo auf 2,8 Mio. ha Ölpalmen angebaut werden.
Auf dem amerikanischen Markt gibt es bereits die ersten Kurse für Künstler, die nicht nur dem Schönen, Guten, Wahren zuarbeiten, sondern damit auch gutes Geld verdienen: www.artsentrepreneurship.com. Und wenn es zutrifft, dass kreative Berufe in Zukunft immer stärker für Wachstum und Wohlstand sorgen werden, dann wird es Zeit, dass sich auch Deutschlands kreative Klasse mit dem Business-Modell Künstler vertraut macht. In der Studie "Sinnmärkte" des Zukunftsinstituts ist nachzulesen, dass die Kulturwirtschaft mittlerweile die drittgrößte Branche hinter Maschinenbau und Automobil ist.
Die Werte der Konsumenten beginnen sich dramatisch zu verschieben, das Marketing muss sich neuen Herausforderungen stellen. Wer ist die Nummer 1 im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, was ethische Kriterien angeht? Alnatura, das ist keine Überraschung. Platz 2 – wer hätte das gedacht – geht an: Aldi. Danach folgen dm, Amazon, Fielmann und IKEA (Quelle: Brands & Values). Wie die Studie weiterhin erläutert, muss sich ein zukunftsfähiges Marketing vor allem um zentrale Wertepräferenzen der Menschen kümmern:
In der Studie werden in acht Kapiteln die wichtigsten Veränderungen aus der Krise analysiert. Die Autoren Matthias Horx, Oliver Dziemba und Dr. Eike Wenzel zeigen in anschaulicher Weise die entscheidenden Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft.
Gemanagte Weingüter boomen. Prinzip: Die Kunden erwerben ihre eigene Parzelle, die sie selbst bewirtschaften können. Fehlt ihnen dafür die Zeit, übernimmt der Betreiber diese Arbeiten. Beispiel: Am Fuß der argentinischen Anden entstehen derzeit 101 Hektar parzellierter Weinberg (www.vinesofmendoza.com).
Trend 1: Der Produktdschungel lichtet sich In den Regalen von US-Läden fand in den letzten Monaten unbemerkt eine Revolution statt. Die Händler fahren erstmals seit Jahren die Zahl der Produktvarianten wieder zurück. Im Drogeriemarkt Walgreen etwa gibt es nur noch 11 Sorten Superkleber – statt 25.
Forscher der Universität Mannheim haben jetzt herausgefunden, warum an sich gute Produkte scheitern. Ergebnis: Konsumenten bevorzugen Bekanntes – selbst wenn das Neue objektiv besser ist. Ein Experiment ergab: Bevor Konsumenten ein bewährtes Produkt aufgeben, müsste man ihnen doppelt so viel Geld zahlen, wie sie für das neue Produkt ausgeben würden!
Welche Märkte bieten Chancen? Wo nutzen Unternehmer ihre Chancen, in unterversorgten Märkten Geschäfte zu machen? Wir stellen Ihnen heute fünf aktuelle Beispiele dazu vor:
Wie verändert sich der Markt, was interessiert die Kunden, welche Themen oder Produkte sind gefragt? Um Entwicklungen wie diese abzuschätzen, werden in der Praxis normalerweise Marktforschungsdaten verwendet. Die haben einen entscheidenden Nachteil: die Zeitverzögerung. Bis sie nach der Erhebung auf Ihrem Tisch liegen, vergehen wertvolle Wochen. Die Suchmaschine Google bietet jetzt eine interessante Alternative: Do-it-yourself-Marktforschung. Hier können Sie in Echtzeit auf täglich aktualisierte Daten zurückgreifen, die kostenlos nutzbar sind.
Regel 1: Trading up wie in Warschau Machen Sie gerade in der Krise Ihre Kunden zu Aufsteigern. Wie das funktioniert? Setzen Sie nicht wie Lidl und Aldi auf Dumping, sondern passen Sie Ihre Preisstrategie bei Ihren Premiumprodukten an, so dass die Preisspanne zwischen Billigwaren und Luxussegment zusammenschnurrt. Aufmerksame Kunden registrieren das und greifen möglicherweise zum "gar nicht so teuren" Premiumprodukt. Heben Sie sich die Preiserhöhung Ihrer Erstliga-Produkte für bessere Zeiten auf – die Sie sich dann mit neuen Aufsteiger-Kunden vergolden können. Speziell in Osteuropa hat das Prinzip noch auf einer anderen Basis funktioniert. Hier werden viele Produkte (beispielsweise Batterien) auf unterschiedlichem Qualitätsniveau zum selben Preis verkauft. Allerdings befinden sich bei den hochwertigeren Produkten nur 17 statt 20 Batterien in einer Packung.
Fühlen Sie sich altbacken, wenn Sie Management bevorzugen, das gründlich, integer und zu Ende gedacht ist? Der US-Management-Ansatz verkündete ja lange Zeit das Gegenteil: bloß schnell sein, Kunden die Fehler finden lassen, Rendite über alles... Jetzt scheint es, als wendete sich das Blatt. "German Management" ist wieder angesagt: Gründlichkeit vor Tempo.
1. Die Beteiligungsgesellschaft hat bereits in andere mittelständische und Familienunternehmen investiert. 2. Die Kapitalgeber investieren langfristig, also auch 7 Jahre und mehr. 3. Der Kapitalgeber verzichtet auf eine Hebelfinanzierung (Bezahlung des Kaufpreises mittels Schulden, die Ihr Unternehmen tragen muss). 4. Die Beteiligungsgeber spielen sich nicht als neue Herren auf, sondern nehmen Sie als Partner ernst. 5. Der Kapitalgeber gibt bereitwillig Referenzen.
Die meisten Finanzgeschäftsführer können nicht mehr ruhig schlafen. Grund: Ihre Prognosen funktionieren nicht mehr. Daten, gestern gesammelt, sind nächste Woche veraltet. Zeiten bleiben unsicher, Daten werden sich auch nach dem Ende der Rezession mitunter abrupt ändern.
In mancher Firmenzentrale stecken ungenutzte Sparpotenziale. Typische Lage: 22 % Kostenreduktion sind möglich, wenn mit System gearbeitet wird. Das ergab die Auswertung von 100 Projekten, die die Unternehmensberatung Bearing Point durchgeführt hat.
In vielen Unternehmen macht sich derzeit Panik breit: Wenn selbst große Flaggschiffe wie Arcandor oder Opel in ernsten Schwierigkeiten stecken, befürchten viele andere kleine und große Unternehmen, dass es Ihnen an den Kragen geht. Die Folge sind oft Kurzschlussreaktionen. Davor sollten Sie sich allerdings hüten, so der Trendletter . Die Experten geben Ihnen hier Praxistipps, wie Sie trotz Krise einen kühlen Kopf behalten.
1.500 Dollar für eine Videokamera, 4 Dollar für ein weißes Hintergrundlaken und zwei Lampen aus dem Baumarkt – mehr brauchte Michael Buckley nicht, um seine eigene Fernsehshow auf die Beine zu stellen. Mittlerweile verfolgen bis zu 3 Millionen Zuschauer die Sendung ‘What the Buck?’, in der der 33-Jährige die Promi-Gerüchte des Tages kommentiert. Internet-Sternchen wie Buckley gab es freilich schon früher. Neu ist: Der Klatsch- Fan verdient mit seinen Sendungen auch Geld – derzeit etwa 100.000 US-Dollar pro Jahr. Der Trendletterstellt Ihnen vor, wie Buckley das schaffte – und gibt eine Einschätzung ab, wie sich dieses Konzept weiterentwickeln wird.
Wenn es im Service eine Panne gibt, wird oft nur das unmittelbare Problem beseitigt. Beispiel: Der Kunde wartet schon lange auf die Lieferung. Er ruft an und beschwert sich. Daraufhin wird Lieferung für den nächsten Tag versprochen.
Ergebnis: Der Kunde ist zwar bedient, bleibt aber unzufrieden. Zudem wird nicht verhindert, dass diese Panne beim nächsten Kunden wieder passiert. Vorausschauende Unternehmen aber flicken ihre Service- Mängel nicht nur – sie nutzen Beanstandungen, um den Prozess zu verbessern. Dieses Vorgehen gewinnt an Gewicht, weil sich so der Anteil zufriedener Kunden erhöhen lässt (und damit die Quote der Wiederholungskäufer).
Der Trendletter gibt Ihnen im weiteren Beitrags 3 Tipps, wie Sie mit professionellem Handling die Kundentreue erhalten.
Es gilt als eines der besten Hotels der Welt – das Peninsula in Hongkong. Um diese Stellung zu halten, hat das Haus jetzt eine Testherberge gebaut, in der Technologien für das Hotelzimmer der Zukunft erprobt werden.
Grüne Technik steckt in der Krise. Im letzten Halbjahr wurde ein Viertel weniger Kapital in Umwelttechnologie investiert als im Jahr zuvor, hat New Energy Finance, ein US-Analystenhaus, errechnet. Selbst Vorzeigeprojekte kommen ins Stocken. So hat der texanische Öltycoon T. Boone Pickens seinen Plan, die USA mithilfe von Windparks von ausländischem Öl unabhängig zu machen, aufgeschoben.
Das World Economic Forum (WEF) gilt als Gradmesser für die Entwicklung der Weltkonjunktur. Ein vertrauliches Papier, das dem Trendletter vorliegt, fasst die Lagebeurteilung zusammen, zu denen Öffentlichkeit und Presse keinen Zugang hatten.
Wenn es darum geht, Werbebotschaften zu verbreiten, spielen Blogger eine wachsende Rolle: Die Verfasser von Internet-Tagebüchern sind mittlerweile wichtige Multiplikatoren und ergänzen die traditionelle Fachpresse. Um Blogger besser anzusprechen, hat der Mineralwasserhersteller Volvic seinen Pressebereich im Internet komplett auf die Bedürfnisse der neuen Presse umgestellt. Dieser so genannte Newsroom kann als Vorbild dienen.
Jay Kos ist eine Boutique in New York, Park Avenue 475. Spezialität: Herrenbekleidung. Der Geschäftsführer hat Krisen-Überschriften in sein Schaufenster geklebt. Zwischen den Zeitungsausrissen diese Werbung: „Cashmere-Sweatshirt: $2.500. Rezessions-Preis: $2.500“ oder „Fleece-Jacke $11.000. Rezessions-Preis: $11.000“. Unternehmer Kos hat die Botschaft dieser Zeit verstanden: Preise verteidigen gehört zum A und O des Erfolgs. „Den meisten Kunden gefiel diese Aktion, manche haben sogar nur deshalb etwas gekauft.“ Auch andere Unternehmen gehen einen ähnlichen Weg wie Kos. Sie senken die Preise nicht – erhöhen sie sogar. DuPont etwa, das Chemieunternehmen, hält die Preise. Colgate-Palmolive erhöht, auch McDonald‘s wird teurer, der Preis für den Double-Cheeseburger wurde um 19 Cent angehoben.
Welcher Preis ist bringt in der Zielgruppe den größten Gewinn? An welchen Standorten sollen wir neue Filialen eröffnen? Wie verteilen wir unsere Verkäufertruppe so auf die Region, dass der maximal mögliche Umsatz erwirtschaftet werden kann? Auf Entscheidungen dieses Typs wird viel Zeit und Energie verwendet. Eine neuere Entwicklung zeigt, dass es auch anders geht. Fakten sammeln, Lage analysieren, sich für die beste Alternative entscheiden, diesen mühsamen Prozess können Sie künftig auch von Dienstleistern erledigen lassen.
Der Trendletter präsentiert Ihnen Beispiele von Unternehmen, die diese Strategie bereits sehr erfolgreich umsetzen.
Wer sich Innovationen auf die eigene Fahne und in seine Strategiepapiere geschrieben hat, der sollte jedoch auch beachten, dass er mitunter vollkommen andere Wettbewerbsbedingungen vorfindet als der Konkurrent einige 100 Kilometer entfernt. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat sich jüngst dieses Themas im Rahmen einer Studie angenommen. Im Auftrag der IG Metall haben die marktnahen Forscher Innovationsstrategien von Maschinenbauern und Autozulieferern in Nordrhein-Westfalen und Baden- Württemberg untersucht.
Der Zukunftsletter stellt Ihnen die frappierenden Ergebnisse dieser Studie vor:
Der Ölpreis fällt in kurzer Zeit von 140 auf 40 Dollar. Das macht alle Budgets obsolet, in die der hohe Preis eingeflossen ist. So verhält es sich derzeit mit vielen Daten, auf denen Budgets fußen: Die Schwankungsbreite ist hoch. Oft entstehen in kurzen Abständen neue Realitäten. Das arbeitet den Kritikern des rigorosen Budgetkonzepts in die Hände. Deren Unmut über die konventionell erstellten Budgets ist so groß, dass sich zwei Bewegungen gebildet haben: das Beyond Budgeting Roundtable und das Beyond Budgeting Transformation Network.
Die Idee ist zwar nicht ganz neu, gewinnt aber in turbulenten Zeiten stark an Dringlichkeit, denn beide arbeiten auf dasselbe Ziel hin: Abschaffung der Budgets. Das Unternehmen soll stattdessen mehr selbst steuernd und dezentral arbeiten.
Der Trendletter gibt Ihnen im folgenden Beitrag wertvolle Praxistipps, worauf es jetzt in Sachen Budget ankommt.
Die Wirtschaftskrise sorgt für massive Einschnitte und Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Dass das nicht nur negative Auswirkungen hat, sondern auch Chancen zur Innovation bietet, berichtet die aktuelle Ausgabe des Zukunftsletter.
Der bekannte Trendforscher Matthias Horx stellt Ihnen im folgenden Beitrag Beispiele von Unternehmen vor, die die Krise nutzen, ihre Unternehmensstrategien rundum zu erneuern und noch leistungsfähiger zu machen.
Was bringen die nächsten 12 bis 18 Monate? Für Lagebeurteilung und Prognose sind einige Fakten wichtig, die das Bild erhellen. Zentraler Punkt: Die Finanzkrise ist eine negative Blase. Sie ist vor allem Einschätzungs- und Erwartungskrise. So, wie es Übertreibungen nach oben gab (zuletzt die Jahre 1999/2000, 2007), erleben wir jetzt Übertreibung nach unten.
Diese These trug Nobelpreisträger Robert Aumann auf der Konferenz Campus for Finance vor. Aumann wird gestützt durch eine Umfrage. Ergebnis: Deutsche denken negativ. Stimmung und Prognose sind hier etwas pessimistischer als in anderen Ländern des Westens. Beispiel: Bei uns rechnen 66 Prozent der Menschen mit weltweiter Depression, in den USA sind es nur 60 Prozent – obwohl Spuren der Krise dort schmerzhafter sind.
Der Trendletter zeigt auf, wie Unternehmen von dieser Prognose profitieren.
Im Zuge der Finanzkrise geraten Familienunternehmen wieder in den Blick öffentlichen Interesses. Sie sind die Antithese zum Konzern mit anonymen Eigentümern, genießen einen natürlichen Image-Bonus. Einzelne Familienfirmen nutzen diesen Vorsprung gegenüber Kunden und auf dem Arbeitsmarkt (Hipp, Underberg, Aldi).
Wichtige Entwicklungen zeigt Ihnen der Trendletter auf:
Grüne Technik steckt in der Krise. Im letzten Halbjahr wurde ein Viertel weniger Kapital in Umwelttechnologie investiert als im Jahr zuvor, hat New Energy Finance, ein US-Analystenhaus, errechnet. Selbst Vorzeigeprojekte kommen ins Stocken. So hat der texanische Öltycoon T. Boone Pickens seinen Plan, die USA mithilfe von Windparks von ausländischem Öl unabhängig zu machen, aufgeschoben.
Das gehört zu den wichtigsten Prozessen im Alltag eines Unternehmers, Marketing- oder Werbeleiters: die Herausforderung, einen neuen Namen für ein Produkt oder – selten zwar – gleich für ein neues Unternehmen zu finden. Ein Name muss eine ganze Menge leisten: Er soll gut einprägsam sein – denn eine gute Merkfähigkeit garantiert ein niedrigeres Budget bei seiner Einführung. Er soll schutzfähig sein, so dass ihn das Unternehmen als Marke registrieren und schützen lassen kann. Er soll verdeutlichen, worum es dem Unternehmen geht oder wozu das Produkt gut ist. Oder er soll einen Kundenutzen verdeutlichen. Eine Fülle von Anforderungen, die selten ein einziger Namensvorschlag erfüllt. Die Praxis sieht anders aus. In der Praxis stehen verschiedene Namenstypen zur Auswahl und Sie als Auftraggeber müssen entscheiden, welche Strategie Sie mit dem Namen verfolgen wollen.
Twittern Sie schon? Noch immer tun sich viele Unternehmen schwer, den Sinn von Twitter für ihr Online-Marketing zu entdecken. Wer den Service das erste Mal entdeckt, steht rätselnd davor. Kurznachrichten aus gerade mal 140 Zeichen? Darunter Belanglosigkeiten wie: „Ich koche jetzt gerade Kaffee.“ Oder: „Ich geh die Kinder aus der Schule holen.“
Neue Absatzkanäle Die Zeiten, in denen es Königreiche auf Märkten gab, gehen zu Ende. Künftig reicht es nicht mehr, sich auf einen angestammten Absatzkanal zu verlassen. Neue Anbieter ignorieren Branchengrenzen und -gepflogenheiten und erobern so neue Märkte.
Die kommenden Monate werden nicht einfach – die Wirtschaftsprognosen sind trüb, Pleitewellen rollen übers Land. Kompetentes Krisenmanagement ist gefragt.
Der Trendletter hat für Sie 4 Tipps zusammengestellt, die unbedingt auf Ihre Agenda gehören:
1. Sorgen Sie dafür, dass Sie das Borgward-Syndromnicht trifft. Aktueller Fall: Die Lindenau- Werft muss Insolvenz anmelden, obwohl für 225 Mio. Euro Aufträge gebucht sind. Grund ist Bargeldmangel. Allgemein gilt: In den kommenden 12 turbulenten Monaten sollte jederzeit genug Bargeld zur Verfügung stehen. Der Cashflow kann selbst bei guten Auftragspolstern zeitweise so stark abebben, dass nicht mehr alle Verpflichtungen bedient werden können. Stellen Sie für solche Fälle die Liquidität sicher. Von der Bank werden Sie nicht immer die benötigten Mittel bekommen. Geschäftsbanken geben Finanzmittel nicht in den Markt, sondern parken sie bei der Zentralbank – aus Angst vor Ausfällen auf der Kundenseite. Vermeiden Sie für Ihr Geschäft das Schicksal des Unternehmers Carl F. Borgward. Seine Auftragsbücher waren voll, aber 1961 musste er aufgeben, weil Liquidität fehlte.
Die Arbeit mit dem Netz ist in Zukunft ein Management der Chancen und Risiken. Auf der Chancen-Seite steht: Immer mehr Erstkontakte in Ihrem Geschäft laufen künftig über das Netz. Sie sollten sicherstellen, dass Sie eine suchmaschinenoptimierte Präsenz im Internet haben (sprechen Sie Ihren IT-Verantwortlichen darauf an), damit Google, MSN und andere Suchmaschinen Ihre Leistungen, Produkte und Stellenanzeigen finden. Zudem ergeben sich vermehrt Chancen, dass auch Nischen-Angebote für kleine Zielgruppen rentabel betrieben werden können. Denn das Internet ermöglicht eine Reichweite über den regionalen oder nationalen Markt hinaus.
Das WWW wird sich als gleichwertiger Vertriebskanal neben Außendienst, allen Offline-Formen des Direktvertriebes und stationärem Vertrieb etablieren. Zugleich gibt es jedoch auch die Risiken im Auge zu behalten: Der Trendletter stellt Ihnen einige der gefährlichsten Cyber-Gefahren vor.
Wie die aktuelle Wirtschaftskrise sich entwickelt, hängt zu einem guten Teil davon ab, wie die Verbraucher sich verhalten. Üben sie sich in Konsumzurückhaltung? Oder berührt sie die Krise nicht?
Der Frage, welche Ängste die Verbraucher derzeit am meisten bewegen, geht eine aktuelle Studie der R+V-Versicherung nach, die der Trendletter einer aktuellen Ausgabe vorstellt:
Erfolgreiche Innovation ist eine abgestimmte Mischung aus intern erzeugten und aus externen Quellen eingeworbenen Beiträgen. Gerade für die vielen kleinen Verbesserungen sollten auch Kunden und andere Außenstehende als Quelle genutzt werden.
Kunden begeistern. Produkte und Leistungen nicht nur mit dem ausstatten, was auch Ihre Konkurrenten haben und was jeder am Markt zukaufen kann. Dennoch sollten Ihre Entwickler nicht isoliert arbeiten, sondern Ideen von außen aufnehmen und für Ihre Zwecke anpassen. Sorgen Sie für Offenheit, indem Sie das Not invented here-Syndrom nicht zulassen.
„Wir haben gute Mitarbeiter. Aber 30 % der Zeit haben sie kaum etwas zu tun.“ Diese Beobachtung machte Neil Kinnerley von Somerfield, einer Supermarktkette mit über 200 Filialen in Großbritannien. Weil auch andere Firmen über Unterauslastung klagen, gibt es jetzt eine Lösung für dieses Thema.
In der Regel gilt: Kunden wollen Hotlines mit freundlichen Mitarbeitern, versandkostenfreie Bestellungen sowie Rücknahmegarantien. Doch ein E-Commerce-Store macht seit Sommer 2004 in den USA jährlich 40 Millionen US-Dollar Umsatz, indem Kundenservice und Auswahl mit Füßen getreten werden:
Toyota gilt als eines der erfolgreichsten Unternehmen weltweit. Im Massenmarkt Pkw-Produktion erzielt der japanische Autobauer so hohe Gewinne wie keiner der Wettbewerber, überdies sind die Produkte von exzellenter Qualität.
New Yorker, die an Grippe, Fußpilz oder verstopften Ohren leiden, brauchen keinen Arzt mehr aufzusuchen. Die nötige Behandlung ist im benachbarten Drogeriemarkt zu bekommen. Denn immer mehr Ketten wie CVS, RiteAid oder Wal-Mart eröffnen in ihren Filialen so genannte Walk-in-Kliniken.
Das Mobiltelefon ist aus dem Kommunikationsalltag nicht mehr wegzudenken. Doch noch immer gibt es 30 % Nutzer in Deutschland, die keinen Handy-Vertrag haben – und das bei einer Gesamtvertragszahl von über 74 Millionen. Doch wer sind diese Handylosen?
Kundenkarten gelten als wichtiges Instrument, um die Kundenloyalität und damit den Kundenwert zu erhöhen. Mit einer Kundenkarte erheben Sie bestimmte (gute) Kunden in einen Kreis der Auserwählten und können ihm so ganz besondere Wertschätzung zuteil werden lassen.
Medienumbrüche finden künftig mit immer größerer Geschwindigkeit statt: Ist die E-Mail schon ein Auslaufmodell? Einst wurden die schnellen und smarten E-Mails als eine noch wichtigere Technologie als das World Wide Web gefeiert, doch kaum auf dem Höhepunkt angekommen, wird sie verteufelt.
Drei Beispiele aus dem Trendletter für ein wichtiges Thema auf Ihrer Unternehmer-Agenda: Lekkerland macht die Logistik wieder selbst. Sanofi-Aventis verzichtet auf die Arbeit mit externen Dienstleistern. Die GE Money Bank zieht sich aus dem Call-Center in Polen zurück.
Kunden müssen von Ihrem Unternehmen nachhaltig begeistert sein. Nur dann halten sie Ihnen die Treue. Begründung: Kaufentscheidungen werden zum großen Teil emotional gesteuert. Dagegen zählen rationale Gesichtspunkte nur bedingt, wie die Praxis immer wieder zeigt.
Szenario auf einem Viehmarkt: Einer der Händler stellt einen Bullen aus. Das Tier ist von sehr mächtiger Statur. 800 zufällig vorbeikommende Passanten sollten das Gewicht des Bullen schätzen – Vieh-Experten, Bauern ebenso wie völlig Unkundige. Interessant ist das Ergebnis:
Feierabend 2009: Herr X betritt das Wohnzimmer und wird von seinem persönlichen Unterhaltungsassistenten begrüßt. Das Gerät kennt den Geschmack seines Nutzers und hat in seiner Abwesenheit aus dem aktuellen Angebot im Netz passende Sendungen zusammengestellt. 400 Kanäle stehen in Kinoqualität zur Verfügung
Schon seit einer ganzen Weile erfreut sich das Wandern immer größerer Beliebtheit. Waren es noch 2002 erst 54 % der Deutschen, die häufig oder ab und zu die Wanderschuhe schnürten, sind es inzwischen bereits 62 %, vermeldete die AWA 2005.
Frauen können besser zuhören, sind kompromissbereiter und teamfähiger als Männer. Diese Frauen attestierten Fähigkeiten prädestinieren sie geradezu für einen Job in der PR-Branche. Und in der Tat: Bereits seit Jahren zählt die Public Relations zu den Berufsfeldern, in denen weit überdurchschnittlich viele Frauen arbeiten.
Ganz harmlose Praktiken im Alltag können sich als bedrohliche Lecks entpuppen. Beispiel: Der PC in der Werkshalle ist über eine digitale Schnittstelle mit dem Internet verbunden. Das ist im Prinzip eine gute Sache, denn es erlaubt eine ständige Datenverbindung mit einem externen Konstruktionsbüro. Dieses arbeitet im Auftrag des Unternehmens an einem neuen Bauteil. Jeden Tag werden die aktuellen Pläne dafür hin- und hergeschickt. Aber: Dieser Datenverkehr kann auch ausgespäht werden. und öffnet Industriespionage Tür und Tor. Manches Industrieunternehmen hat schon Plagiate von Teilen oder ganzen Produkten auf der Messe gefunden, bevor das eigene Angebot auf den Markt kam.
Generell sollten Sie beachten: Die Zeit der geschlossenen, sicheren Produktionsnetzwerke ist vorbei. Sie sollten sich deshalb vor diesen Risiken der offenen IT-Architekturen schützen. Einige der schlimmsten Gefahrenquellen und wie Sie sich gegen sie wappnen, verrät Ihnen der Informationsdienst Trendletter.
Für den Wissensarbeiter von morgen sind Zeit und persönliche Energie die knappsten Produktionsfaktoren. Der Arbeitsplatz der Zukunft wird entsprechend gestaltet – die Unternehmer-Aufgabe lautet, dem Wissensarbeiter an jedem Ort die größtmögliche Wirksamkeit für das Geschäft zu ermöglichen. Weitere wichtige Entwicklungen im Überblick:
Das virtuelle Büro kommt. 20 Jahre wurde nur darüber geredet, jetzt aber beginnt die Umsetzung, weil die nötigen Technologien praxisreif sind, dies berichtet der Trendletter.
Auf den demografischen Wandel muss sich künftig auch der Service einstellen, so lautet die Einschätzung des Trendletter. Ein Beispiel: Die Postbank lässt ausgewählte Kunden, die älter als 60 Jahre sind, Produkte und Dienstleistungen auf ihre Tauglichkeit für ältere Menschen testen. Damit will das Unternehmen sicherstellen, dass es nicht an seiner selbst erklärten wichtigsten Zielgruppe vorbeiinnoviert (www.postbank.de).
Nach den olympischen Spielen wird China erst mal durchatmen. Der Trendletter meint: Wirtschaftliche Turbulenzen sind wahrscheinlich, ausgelöst zum Beispiel durch einen Börsencrash.
Dennoch: Dem chinesischen Wirtschaftswunder wird der kleine Einbruch nichts anhaben können. Das Wachstum setzt sich in den kommenden Jahren fort. Keiner der derzeitigen Risikofaktoren bremst das Wachstum um mehr als einen Prozentpunkt, kein Faktor bringt die Ökonomie gar zum Zusammenbruch. Rechnen Sie damit, dass Chinas Wirtschaft auch in den kommenden Jahren mit 8 bis 10 Prozent pro Jahr wächst. Der Grund: An den Fundamentaldaten hat sich nichts geändert.
Apple, das ist nicht nur iPhone, iPod und iMac. Apple ist nicht nur avanciertes Design, das den Unterschied macht und Kaufentscheidungen maßgeblich beeinflusst. In seinen neuen Stores zeigt Apple auch, wie Produkte – trotz Konsumüberdruss – wieder einen Zauber und eine Aura bekommen. Sage und schreibe 20 % des weltweiten Umsatzes der i-Produkte wird in den Apple-Stores gemacht.
Der Trendletter stellt Ihnen 3 Argumente vor, die den Apple-Erfolg garantieren:
Eine Alleinstellung kann man auf einem umkämpften Markt auch durch die Preisstrategie erreichen, so der Informationsdienst Trendletter. Einen innovativen Ansatz in diesem Bereich verfolgt das Seva-Café. Dieses wirbt mit dem Slogan „Sie sind unser Gast“. Jeden Tag werden 60 Gäste eingeladen. Es gibt weder Preisliste noch Speisekarte, aber eine engagierte Bewirtung. Am Ende des Menüs wird um eine Spende gebeten – mit dem Geldeingang wird das Essen für die Gäste des nächsten Tages bezahlt.
Dieses Vorgehen nennt sich Forward Pricing (übers. etwa: Voraus-Preis) und gibt dem Seva-Café eine Alleinstellung, die es sehr bekannt gemacht hat. Jeder der Gäste wirkt als Multiplikator und Kundenwerber, weil er die außergewöhnliche Erfahrung weitererzählt. Auch wenn genau geprüft werden sollte, auf welche anderen Geschäfte das übertragbar ist – es zeigt die Richtigkeit der Grundthese: Preissetzung kann den entscheidenden Unterschied machen, der die Kunden anlockt.
Das virtuelle Lexikon Wikipedia ist eine der beliebtesten Seiten im Internet. Wer Informationen über ein Unternehmen sucht, landet oft erst mal bei Wikipedia. Was dort steht, hat auf Menschen, die sich einen Eindruck über Ihr Unternehmen verschaffen wollen, einen großen Einfluss. Umso wichtiger, dass Sie im Auge behalten, was dort über Sie oder Ihr Unternehmen geschrieben wird. Der Trendletter empfiehlt, eine regelmäßige 'Wikiwatch' einzurichten, um hier informiert zu bleiben.
Sie verkaufen an Kunden im Dollar-Raum? Dann rechnen Sie mit diesem Szenario: Der Dollar wird auf absehbare Zeit schwach bleiben. Der wichtigste Grund ist die Rezession in den USA. Dennoch muss der schwache Dollar, der Käufe aus dem Euro-Raum teurer macht, Ihr Exportgeschäft nicht abwürgen.
Lernen Sie von Unternehmen, die Ihr Geschäft trotz Verfalls der US-Währung ausgebaut haben. Der Trendletter gibt Ihnen in einer aktuelle Ausgabe Tipps, wie Sie trotz der Schwäche des ‘Greenback’ erfolgreich Geschäfte machen.
Die angesehene Zeitschrift ‘Fast Company’ fragt jedes Jahr: ‘Welches sind die innovativsten Unternehmen der Welt?’. Der Trendletter präsentiert Ihnen die Strategien, die diese erfolgreichen Unternehmen einsetzen.
Strategie 1: Das Produkt wird durch Design zum Verkaufsschlager. Grundregel: Passen Sie Form und Funktionalität so weit wie möglich der Verwendung des Produktes an. Nokia etwa entwickelte für Kunden in Entwicklungsländern ein Mobiltelefon, das robust ist, mit einfachen Funktionen auskommt und, wichtig, ohne Gebrauchsanleitung ausgeliefert wird, weil 90 Prozent der Käufer Analphabeten sind. Anderes Beispiel für einen Großerfolg: Der iPod ist ein MP3-Spieler wie jeder andere, aber mit einmaligem Design.
Den Grundstein für den Erfolg ihrer Kinder legen Eltern bereits in den ersten Jahren. Optimale Förderung der Talente und Anlagen ist schon in dieser Phase der Entwicklung des Kindes äußerst wichtig. Immer mehr Eltern verlassen sich dabei auf die Dienste externer Spezialisten: Musikalische Früherziehung, Sprachunterricht – bereits im Kindergartenalter werden die Kleinen auf spielerische Art an diese Themen herangeführt. Vor allem internationale Anbieter und Franchise-Modelle sind auf dem Vormarsch. In den USA gibt es solche privaten Bildungsangebote schon seit langem – dort ist es selbstverständlich, die Kinder in private Musik- und Sprachschulen zu schicken. Der Trendletter stellt Ihnen in einer aktuellen Ausgabe einige der Anbieter vor.
Wie stark der Einfluss der Playful Minds ist, zeigt sich direkt auf dem Spielemarkt: Sie schaffen einen neuen Kanal für Ihre Werbung. Die Verbreitung elektronischer Spiele wächst mit über 20 Prozent im Jahr und längst hat das E-Spiel die klassische Zielgruppe der jüngeren Männer verlassen. Durch die massenhafte Verbreitung werden Werbeeinblendungen, die direkt in die Spiele eingebaut sind, an Gewicht gewinnen. Mehr über den Wandel im Markt der PC-Spiele lesen Sie in diesem aktuellen Beitrag aus dem Informationsdienst Trendletter.
Nur wer im Büro anwesend ist, arbeitet – diese alte Gleichung ist aufgehoben. Viele Unternehmen, insbesondere aus wissensintensiven Branchen, entdecken: Es bringt mehr, wenn man den Mitarbeitern die Wahl lässt. Manche arbeiten überwiegend von zuhause aus, andere kommen ins Büro. Zudem suchen sich viele Mitarbeiter gerne selbst die Zeiten aus, zu denen sie am produktivsten arbeiten können. Der Trendletter empfiehlt: Soweit es die betrieblichen Gegebenheiten zulassen, lohnt es sich für Unternehmer, darüber nachzudenken, wie man die Wertschöpfung von Wissensarbeitern vom Büro loslösen kann.
Das Internet bietet fast unbegrenzte Möglichkeiten, dies zu tun – das ganze Phänomen Web 2.0 basiert ja auf dem Prinzip des Mitmachens und Kommentierens.
Multiplikator Nummer eins bei jeder Art viraler Kampagnen sind Blogs. Wenn Sie ein eigenes Blog betreiben, weisen Sie darin auf Ihre Aktion hin. Ansonsten und auch ergänzend beteiligen Sie sich durch Kommentare in externen Blogs.
Weitere Tipps lesen Sie im folgenden Beitrag aus ‘Onlinemarketing aktuell’. Übrigens: Michael Zander, Chefredakteur von Onlinemarketing aktuell, führt sein kurzem seinen eigenen Online-Blog. Er greift darin aktuelle Themen rund ums Online-Business auf und informiert Sie über die neuesten Trends und Entwicklungen in diesem Bereich.
Über einen aktuellen Marketing, oder eher Anti-Marketing-Trend, berichtet der Trendletter. Von außen sieht der Laden wie geschlossen aus, braune Lamellen sind vor dem Schaufenster heruntergelassen. Doch das Geschäft brummt. Bei der amerikanischen Bekleidungskette Abercrombie & Fitch gehört das verrammelte Geschäft zum Marketingkonzept: Die Läden, allesamt in besten Innenstadtlagen angesiedelt, verzichten auf Schaufenster-Deko – und ziehen trotzdem Kunden an. 530 Filialen hat Abercrombie bereits weltweit; die Kette wächst rasant. Mittlerweile ist auch die Konkurrenz auf den Zug aufgesprungen: Sowohl Prada als auch die Kleidungsmarke Hollister experimentieren mit Läden ohne Schild, Schaufenster-Deko oder Werbetafeln.
Wie stärken Sie die Bindung der Mitarbeiter an Ihr Unternehmen? Indem Sie ihnen mehr Freiheiten geben: Mitarbeiter, die von zuhause aus arbeiten dürfen, sind zufriedener als jene, die jeden Tag ins Büro kommen müssen. Überdies arbeiten sie produktiver und kündigen seltener.
Das Netz bringt neue Bedingungen für Unternehmen: In Zukunft kostet es fast nichts mehr, einen einzelnen Kunden zu bedienen. Das gilt vornehmlich für Produkte, die sich digitalisieren lassen:
• Ob 10 oder 100.000 Kunden Ihre Online-Firmenbroschüre ansehen, macht keinen Unterschied bei den Kosten. • Der Speicherplatz, auf dem Sie Texte, Fotos und E-Mails im Netz aufbewahren, kostet die Internet-Anbieter praktisch nichts – und wird an die Kunden verschenkt. • Über YouTube, das Gratis-Filmarchiv für jedermann im Netz, wird das althergebrachte Geschäftsmodell des Fernsehens infrage gestellt. • Skype, der Gratis-Telefondienst im Internet, nimmt den klassischen Telekom-Unternehmen, die Gesprächsminuten verkaufen, das Geschäft weg.
Produkte verschenken als neue Unternehmensstrategie? Warum das nicht so absurd ist, wie es sich zunächst anhört, verraten Ihnen Axel Gloger der Chefredakteure des Trendletter.
Öko ist in – und hat schon lange nichts mehr mit dem Wollsocken-und Sandalen-Image der Vergangenheit zu tun. In Großbritannien hat sich gar ein neuer Konsumententyp gebildet, die so genannten Ecotists. Dabei handelt es sich um Wohlhabende, die Ökologie zum Lebensstil ernannt haben. Um die Umwelt zu schonen, ist ihnen kein Preis zu hoch: Sie fahren teure Hybridautos, kaufen Designerkleidung, die aus Öko- Textilien produziert wurde (etwa von Linda Loudermilk) oder wohnen in einem Wildpark.
Weitere Beispiele dafür, wie Unternehmer diesen Trend nutzen, verraten Ihnen die Experten des Trendletter im folgenden Beitrag:
Zur Weihnachtszeit sind Deutschlands Hobbykünstler wieder in Aktion. Sie basteln Fotokalender, stricken Pullis oder bemalen Seidenschals. In den USA hat Selbstgemachtes ebenfalls Konjunktur, berichtet der 'Trendletter'.
Doch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten professionalisiert sich der Do-it-Yourself-Trend zunehmend und die Szene wächst derzeit stark
Web 2.0 ist derzeit das Zauberwort im Internet. Von Nutzern gestaltete Inhalte werden immer populärer, Videoplattformen wie YouTube boomen. Auch die traditionelle Branche der Konferenzveranstalter erlebt derzeit einen Wandel: Die neue Veranstaltungsform, die sich international immer schneller ausbreitet, sind Camps. Der Unterschied zu traditionellen Kongressen: Jeder Besucher kann hier auch Referent sein.
Wie diese Konferenzen ablaufen und was es bei der Organisation zu beachten gilt, hat der Trendletter unter die Lupe genommen.
Je länger die Schrumpfung bereits andauert, desto klarer wird das Bild dessen, was in den nächsten 20 Jahren auf uns zukommt. Die Generalannahme lautet: Junge Menschen ziehen in die Städte, Ältere bleiben eher auf dem Land, soweit sie ein ruhiges Leben bevorzugen, so eine Untersuchung des Centre for Rural Economy der University of Newcastle/GB.
Der Trendletter zeigt, was Bürger und Unternehmen erwartet, die in den ländlichen Regionen mit sinkender Bevölkerung (etwa Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hunsrück/Eifel, Pfälzer Wald) leben:
Competitive Intelligence ist das Ausforschen von Wettbewebern mit allen Mitteln, die legal sind. Abkürzung: CI. Die Bedrohung, die in diesem Thema steckt, wird von den meisten Unternehmern dramatisch unterschätzt. Sind Sie sicher, dass Ihr Betrieb noch nie Ziel von CI-Angriffen war?
Das Gefährliche an dieser Praxis: Attacken der Firmen-Spione erscheinen vollkommen harmlos. Mal ist es ein scheinbar beiläufiges Gespräch auf der Messe, mal der nette Kontakt abends an der Hotelbar, mal die achtlos ins Internet gestellte Information.
Die Erfahrung zeigt: CI-Anwender sind Meister im Puzzeln. Sie sind sehr versiert darin, aus vielen kleinen Informationspartikeln ein großes Bild zu legen.
2 Schwachstellen sind laut Trendletter besonders häufig:
Das Geschäft international ausrichten, dieses Thema stand einst vor allem auf der Agenda der Konzernwirtschaft. Das ändert sich grundlegend. Die Trendletter-Redaktion meint: Künftig werden auch solche Unternehmen internationalisieren, die bis vor kurzer Zeit nie daran gedacht haben.
Gründe dafür: Die Konkurrenz geht denselben Schritt, die Transaktionskosten sinken, die Vernetzung der Märkte nimmt weiter zu, neue Kundengruppen, etwa auf den Wachstumsmärkten Osteuropas, locken.
Auch zum Beispiel Kleinversender, Spezialzulieferer der Industrie und alle Arten von Dienstleistern kann das betreffen. Nützliche Handreichungen für den Schritt ins Ausland enthält die Kienbaum-Studie „Neue Standorte – Herausforderungen für das Management“.
Wundern Sie sich nicht, wenn einer Ihrer Wettbewerber demnächst von einem Chinesen gekauft wird. Die neue Übernahmewelle ist laut Trendletter ein Indiz dafür, dass Wertschöpfungsketten weltweit dekonstruiert und neu zusammengesetzt werden.
Inhaber aus Fernost gehen so vor, wenn sie ein westliches Unternehmen neu aufstellen:
Ist ein Prozess arbeits-, aber wenig wissensintensiv, wird er nach Asien verlagert.
In der Alten Welt verbleibt kapital- und wissensintensive Wertschöpfung.
Indirekte Rekrutierungsquellen gewinnen in den kommenden Jahren an Gewicht. Denn in manchen hoch qualifizierten Professionen droht der Arbeitsmarkt auszutrocknen. Teilweise ist die Knappheit schon akut – so herrscht beispielsweise Mangel an Elektro-Ingenieuren.
Trendletter-Tipp: Wichtiger als in der Vergangenheit deshalb: die ersparte Rekrutierung. Jeder verhinderte Weggang einer guten Kraft ist besser als die mühevolle Neueinstellung eines Kandidaten, dessen Leistung Sie noch nicht kennen.
Vorbild könnte deshalb die Praxis von Applebees sein, einer Restaurantkette in den Vereinigten Staaten. Hier bekommen jene Führungskräfte eine Prämie, deren Mitarbeiter bleiben. Das stärkt den Anreiz, sich um Binde-Maßnahmen zu kümmern.
Der Trendletter behauptet: Jede Autobahnabfahrt hat das Zeug zu einem Kraftzentrum. Hier entstehen Ballungen von Dienstleistern, Logistik-Zentren, aber auch Handel und Gastronomie: Zugang zum Transportweg und der Verkehrsstrom erzeugen die Nachfrage.
Dasselbe vollzieht sich auch im Weltmaßstab. Flughäfen werden die Drehkreuze der nachindustriellen Wirtschaft. Sie sind Quelle von Geschäft, Nachfrage und Wohlstand – und bieten gleichzeitig den Zugang zum Kunden von morgen.
Die Dimension der zukünftigen Entwicklung lässt sich an einigen Projekten erkennen:
Generation Praktikum, Freeta, prekäre Arbeitsverhältnisse – diese Schlagworte beschreiben in Umrissen die Arbeitsverhältnisse der Zukunft. Der Trendletter stellt sie Ihnen hier vor – so können Sie sich jetzt schon auf die veränderte Situation vorbereiten:
Praktikanten werden für viele wissensgetriebene Unternehmen zum ständigen Arbeitskräfte-Reservoir. Diese niedrig bezahlten Mitarbeiter übernehmen leicht anlernbare Tätigkeiten.
Weil ständig eine gewisse Anzahl von Praktikanten im Einsatz ist, kann ein konstanter Anteil des Arbeitsanfalls damit abgedeckt werden. In begehrten Professionen entwickelt sich das Langzeit-Praktikum (manchmal auch unbezahlt) zum Eingangskanal in die Berufstätigkeit, z. B. Werbeagenturen, Architekten, Medienproduktion, aber auch Konzern-Unternehmen.
Preisspielräume ausweiten, dem Druck der Kommoditisierung (Massenmarkt mit Preiskonkurrenz) ausweichen, das bleibt nach Einschätzung des Trendletter auch in den kommenden 10 Jahren wichtiger Punkt auf Ihrer Strategie-Agenda.
Ein Ansatzpunkt für ein mögliches Vorgehen hier ist die Riegel-Strategie vom Schokoladenmarkt. Hier herrschen die heftigsten Preiskämpfe bei den 100-Gramm-Tafeln, weil alle Angebote miteinander vergleichbar sind.
Schon länger übliche Differenzierung: Riegel mit niedrigerer Produktmenge bei kleinerer Packungsgröße, die zu einem höheren spezifischen Preis abgegeben werden. Sehr interessant ist eine neuere Entwicklung: die so genannten XXL-Packungen (300-g-Tafeln), die nicht mit einem Mengenrabatt, sondern zu einem höheren spezifischen Preis abgegeben werden.
Alternativer Weg: Einbetten des Produkts in eine attraktive Geschichte, die Preisspielräume schafft.
Der Trend zur Beschaffung in China hält an. Beispiel Autoindustrie: 1998 kaufte ein großer US-Hersteller gerade mal 4 % seiner Teile in China ein, heute sind es 30 %. Diese Entwicklung wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, je nach Branche in unterschiedlichem Tempo.
Doch China ist nicht in jedem Fall der Königsweg für Ihre Beschaffung. Der Entscheider-Infodienst Trendletter sagt Ihnen in diesem Beitrag, wann sich der Einkauf in China für Sie lohnen kann:
4 Faktoren, auf die Sie achten sollten, wenn Sie erwägen, in China einzukaufen
Faktor Arbeitseinsatz. Derzeit liegen die chinesischen Löhne 90 % unter westlichem Niveau. Deshalb: Kaufen Sie in China nur Produkte mit hohem Lohnkostenanteil ein. In manchen Fällen lohnt es sich sogar, bewusst zusätzliche manuelle Arbeitsschritte einzubauen.
Beispiel: Ein rohes Aluminiumgussteil kann eine chinesische Firma nur 1 % billiger anbieten als die westliche Konkurrenz; wird das Teil noch poliert, gereinigt und verpackt, liegt der Kostenvorteil schon bei 15 %.
„Der Zusammenbruch ist nicht mehr weit“, sagt der Börsenexperte und Forscher Max Otte. Seine These von einer weltweiten Krise, die uns spätestens im Jahr 2010 trifft, erläutert er in seinem Buch, das in diesen Tagen neu auf den Markt kommt.
Der Trendletter hat es für Sie ausgewertet – hier seine wichtigsten Prognosen:
Inflation wird wieder auf zweistellige Raten steigen, Sparvermögen werden in der Folge radikal entwertet. Normale Mieter werden 20 bis 30 Euro pro qm Wohnfläche bezahlen.
Dollar, Pfund und Yen gibt es nur noch auf Bezugsschein, nationale Währungen ersetzen den Euro.
Dass sich Unternehmen in Zukunft am Reißbrett bauen lassen, zeigt Rafael Kugel. Der Firmeninhaber aus Berlin beschränkt seine persönliche Wertschöpfung auf Konzeption und Strategie – alle anderen Teile seiner Produktionskette hat er ausgelagert.
Dieser Fall von Radikal-Outsourcing führt vor, wie weit das flexible Unternehmen gehen kann. Der Trendletter stellt Ihnen das Prinzip hier vor:
Kugels Geschäft: Er vertreibt Rapskernöl an Endverbraucher und Gastronomen auf dem Versandweg. Es gibt nur dieses eine Produkt. Um Lager und Logistik einfach zu halten, wird das Öl nur in Gebinden zu 3 Litern verbreitet. Andere Packungsgrößen sind nicht im Angebot.
Imagefilmchen über TV-Spots kommen immer mehr außer Mode. Handel und Industrie wollen nur das eine: Näher ran an den Konsumenten und näher ran an den Kaufakt. Gerade vor ein paar Wochen hat der Elektronikgigant Sony angekündigt, zukünftig deutlich weniger TV-Spots zu schalten. Stattdessen: mehr Investitionen im Internet, klar. Aber auch: mehr Engagement am Point of Sale (PoS).
Lesen Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Trends, die Ihren Point of Sale zukünftig zum Point of Success machen.
Zentral wichtig dabei: mehr Ästhetik, Zeitersparnis kommunizieren und neue Zielgruppen.
Der Unternehmer Jörg Zippenfennig wurde überrascht: Seine Firma Bionic Solution hatte den Insektenstichheiler Bite Away entwickelt. Ein Wettbewerber aus dem Reich der Mitte kopierte die Idee. In der Qualität reicht die Fälschung nicht an das Original heran. Bite Away erhitzt die Haut unter dem Mückenstich auf 50 Grad. Dadurch werden Insektengift und körpereigene Abwehr ausgeschaltet.
Zippenfennig stellte fest: Das Fernostprodukt wirkt nicht, weil es nur auf eine Hauterhitzung von 45 Grad kommt. Überdies ist die Vermarktung schlecht.
Die Trendforscher des Trendletters sind überzeugt: Fälle wie der des Greifswalder Unternehmers zeigen, dass die Konkurrenz aus China keineswegs so unbesiegbar ist, wie vielfach angenommen wird.
Dem durchschnittlichen chinesischen Betrieb (nicht den global agierenden Konzernen wie z. B. Haier) fehlt es nach wie vor an Qualitätsbewusstsein, aktuellem technologischen Wissen und Marktkenntnis in Übersee.
Die Tatsache, dass wir Kinder immer mehr als Individuen wahrnehmen, die ganz eigene, ernst zu nehmende Ansprüche besitzen, sorgt gerade für viel Wirbel und frischen Wind auf dem Kindermodemarkt. Trend-Alert hat sich auf diesem boomenden Markt für Sie umgesehen:
Vom Baby bis zum Teenager – die Kids dienen nicht länger als Projektionsfläche für ihre Eltern, sondern bekommen ihren eigenen Stil. Dabei emanzipieren sich die Kinder mehr und mehr vom Sweetness-Dogma. Die neuen Kollektionen im Kids-Mode-Biz sind frech, exklusiv und authentisch, aber vor allem immer stylish.
Trend-Alert-Beispiel 1: Kids-Appreciation – Kindermode ist nicht länger nur süß und niedlich
Die Konjunkturaussichten sind so gut wie schon lange nicht mehr. Jetzt kommt es darauf an, dem Kunden auch das Gefühl zu geben, dass sich tatsächlich etwas verändern wird. Was sind die neuesten Shopping-Trends, auf welche Veränderungen und Innovationen sollten Sie in der nächsten Zeit setzen?
Wir stellen Ihnen hier 4 brandheiße Shopping-Trends vor:
Local-Glamour-Shops: Läden als Kreativportale für die heimische Szene
Gutes aus der Nähe muss nicht immer nur Bio, sondern kann gerne auch Design sein. In der globalen Welt wächst gleichzeitig die Aufmerksamkeit für wertvolle Dinge aus der Heimat, dem Kiez, der Region. In Berlin versammeln sich gerade junge Designer auf dem „Shopping-Portal“ Berlinomat.
Keine Angst, hier ist nicht die Rede von einem weiteren neuen Internetportal. Der Berlinomat ist ein 450 qm großer Store, der in der Hauptstadt an der Frankfurter Allee residiert. Hier bieten mittlerweile 150 Berliner Designer ihre besten Stücke an.
Die Initiative erwischt zielsicher den Individualisierungstrend:
Der Trendletter hat aktuelle Trends einmal genauer beleuchtet und warnt vor allzu unkritischer Umsetzung:
Überschätzen Sie die Zielgruppe 50plus nicht!
„Der Hype um die Zielgruppe ist übertrieben“, sagen Rainer Meckes und Uli Fell von der Unternehmensberatung Simon Kucher & Partners, Bonn. Statt Aktionismus empfehlen die Marketingexperten:
Setzen Sie nicht blind auf das Premium-Segment. Ältere Kunden interessieren sich nicht pauschal für Luxusprodukte, sondern nur in speziellen Segmenten. Ansonsten ist die Rabattjagd hier extrem ausgeprägt.
Entwickeln Sie keine Sonderprodukte für Senioren und stürzen Sie sich nicht in 50plus-Kampagnen. In Produktentwicklung, Distribution und Preisgestaltung ist das Geld oft besser investiert. Wenn das Angebot stimmt, kommen auch die älteren Kunden.
Der Engpass der Zukunft ist erkannt: Fast 3/4 aller Top-Manager und Geschäftsführer nennen den Mangel an guten Nachwuchskräften als potenzielles Hemmnis für weiteres Wachstum. Das ermittelte eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey.
Laut Trendletter werden allerdings in der Praxis nicht immer die nötigen Schlussfolgerungen aus dieser Einsicht gezogen. Manche Unternehmen gewichten die Ressourcen nicht richtig:
Mehr als die Hälfte der Unternehmen verwendet mehr Zeit für Rekrutierung als für Bindung, so das Ergebnis einer Studie von Hewitt, einer Personalberatung.
In 2/3 der 6.000 untersuchten Unternehmen wird nicht nachgeprüft, wie sich die Neueinsteiger weiterentwickeln, fand McKinsey heraus. Die Folge ist eine offene Flanke. Mancher teuer gewonnene neue Mitarbeiter landet bald nach der Einarbeitung im Nichts.
Mit ihrem Versuch, ihre privaten Träume von Küche, Kuchen, Kindern einer ganzen Generation Frauen überzustülpen, biss Eva Herman im letzten Jahr übel auf Granit. Selbst im konservativen CDU-Lager regt sich Widerstand gegen die Reduzierung der Frau auf ihre Mutterrolle am Herd. Das Eva-Prinzip hat ausgedient, weil es nie und dennoch schon längst aktuell ist:
Trend-Alert meldet die Doppelbelastung als neue Genussform – hier die Merkmale dieses Trends:
Frauen hätten vergessen, „welches Glück und welche Befriedigung es bedeutet, Kinder zu haben“, ließ uns Ex-Mrs. Tagesschau wissen. Schön wärs, seufzt der kinderlose Stadtmensch, der sich einen gepflegten Espresso und eine Zeitung im Café gönnen will.
Der Markt für Mineralwasser leidet unter der Massenkonkurrenz. Die Marke Cape Grim aber zeigt, wie ein Unternehmen der Preiskonkurrenz und dem Druck der Kommoditisierung ausweichen kann. Das Vorgehen ist ein Muster dafür, wie durch Veränderung der Spielregeln ein neues, profitables Angebotsformat geschaffen werden kann.
Trendletter berichtet anhand von 4 interessanten Beispielen über die neuesten Trends in der Gastronomie-Szene:
Trend 1: Reine Dessert-Restaurants boomen trotz – oder gerade wegen – des Diät-Hypes
Die paradiesische Vorstellung, sich nur von Süßigkeiten zu ernähren, dürfte jedem von Kindheitstagen noch in Erinnerung sein. In Übergewichtszeiten, in denen üppige 7-Gang-Menüs nicht auf den Diät-Plan passen, ist es daher nur konsequent, beim Highlight jedes Essens anzufangen und aufzuhören. Die Eldorados für Naschkatzen servieren ganze Menüs unter dem Motto Nachtisch.
Was muss ein Eigentümer-Unternehmer tun, um künftig auf umkämpften Märkten erfolgreich zu sein? Dieser Frage geht eine Analyse nach, bei der 192 Unternehmen mit Inhaber- oder Gesellschafterprägung untersucht wurden. Knapp ein Drittel dieser Betriebe gehört zur Spitzengruppe.
Die Trendletter-Redaktion hat ihr Erfolgsrezept für Sie herausgearbeitet:
Dass Öko-Produkte und Bio-Food hip und angesagt sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch der Feldzug des „Green Lifestyle“ ist mit der Eroberung der Supermarkt-Regale noch lange nicht vorbei. Überraschende neue Märkte tun sich gerade in den Branchen auf, in denen Ökologie und Umweltbewusstsein auf den ersten Blick Paradoxien sind: Rennautos, Technik, Wirtschaft und der Discount-Markt.
Trend-Alert zeigt Ihnen hier anhand von 4 Beispielen auf, weshalb Sie jetzt auf die neuen Bio-Branchen jenseits des Food- und Wellness-Trends sollten.
Jürgen Habermas, Deutschlands bekanntester und strengster Diskursanalytiker, hat auch ein feines Händchen für Zeitgeistströmungen. Kurz nach 9/11 rief er die post-säkulare Gesellschaft aus. Habermas, keineswegs der frivolen Spielerei mit dem Esoterischen verdächtig, erklärt, dass die Welt nicht nur mit vernünftigen Argumenten zusammengehalten werden kann.
Unsere Experten schließen daraus: Religion und Spiritualität ist sozusagen der Wellnessbereich einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft: Entspannung und Trost versprechend – aber nichtsdestoweniger unverzichtbar!
Wie Einsamkeit zur gefragten Lebenshaltung werden kann, zeigt ein Experiment, das der Trendletter vorstellte:
Testpersonen, die an dem Versuch teilnahmen, wurden für mehrere Wochen in ein Zimmer gesperrt. Kontakte zur Außenwelt waren in dieser Zeit nur per Brief möglich. Jeder durfte mitbringen, was er wollte, und alles nach Belieben tun – egal, ob es sich um das Einstudieren von Klavieretüden oder das Training der Bauchmuskeln handelte.
Interessant ist ein Neben-Ergebnis des Experiments: 80 % der Testpersonen erklärten, dass sie gerne wiederkommen würden. Der Versuch liefert ein wichtiges Indiz: Einsamsein ist heute ein gesellschaftlich erstrebenswerter Zustand: Rückzug aus Tempo, Informationsflut, ständiger Kommunikation und Termindruck. Viele Menschen suchen Zustände der Einsamkeit, weil sie es als mentale Erholung begreifen, als Chance, Ich zu werden, so lautet die These des Buches „Einsamkeit. Die Entdeckung eines Lebensstils“.
Was Sie aus dieser Entwicklung für Ihr Business herauslesen können – Schlussfolgerungen des Trendletter:
In der Regel erhöht es die Authentizität eines Produktes, wenn die Macher genau die Bedürfnislücke kennen, in die das Neue hineinstößt. Wer damit dann Zugang zu den neuen und reichweitenstarken Communities findet, der macht Umsatz.
Am Beispiel von Under Armour zeigt Ihnen die Trend-Alert-Redaktion, wie Sie anhand von Community-Orientierung das Big-Business in Angst und Schrecken versetzen können.
Erfolgsbeispiel Under Armour: Highend-Unterwäsche für den Sport
Kevin Plank war lange Zeit als leidlich erfolgreicher Football-Profi unterwegs, bevor er das neue Big Business entdeckte: Funktionale Sportunterwäsche für Profis und Freizeitsportler, Männer, Frauen und Kinder. Für die ersten Unterhemden kaufte Plank den Stoff noch selbst ein und ließ sie für ein paar lumpige Dollar zusammennähen.
Das Jahr 2006 hat eine Trendwende im Konsum eingeleitet. Die Märkte richten sich neu aus. Nach dem Discount-Hype sehnen sich die Konsumenten wieder nach Qualität und Werten. Unternehmer müssen umdenken.
Die Trend-Alert-Redaktion stellt Ihnen hier 4 Märkte vor, die im nächsten Jahr immer wichtiger werden:
Märkte der Teilhabe: Social Commerce – Einkaufen in der Community
Längst ist Web 2.0 kein isoliertes Medienphänomen mehr. Nach Web 2.0 werden wir im nächsten Jahr den Aufstieg des Social Commerce erleben. Alte Rollen wie Käufer und Verkäufer, Produkt und Dienstleistung werden immer überflüssiger. Stattdessen dominiert Partizipation (Teilhabe) das neue Social-Commerce-Business. Mit zunehmender Medienkompetenz seitens der Nutzer steigt der Wunsch der Verbraucher, sich als aktive Marktteilnehmer im digitalen Raum zu positionieren.
Web 2.0 – was ist dran? Von Consumer Empowerment und Geschenkökonomie schwärmen die einen – aber wer bezahlt die Rechnung? Eine zweite Dot.com-Blase bespötteln die anderen – aber ist das Netz nicht längst erwachsen geworden? Ein gutes Geschäft wittern dritte – aber was ist das Geschäftsmodell?
Der Web 2.0 Report – Analyse statt Trendgeraune
Ist Web 2.0 ein neuer Hype oder ein echter Quantensprung? Fundierte Analysen fehlen. Der Web 2.0 Report schließt die Lücke. Z_punkt The Foresight Company beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Innovationsdynamik im ICT-Bereich und kennt Technologien, Konsumenten und Märkte aus einer Vielzahl von Kundenprojekten. Der Web 2.0 Report verrät Ihnen, was sich wirklich verändert. Statt Trendgeraune liefert er belastbare Fakten und nüchterne Analysen.
Unabhängig bleiben in den eigenen vier Wänden – das ist der größte Wunsch aller Menschen über 55 hierzulande, so eine Umfrage des Inwis-Instituts. Folge: In und um das eigene Haus entstehen in den kommenden Jahren deshalb viele neue Dienstleistungsmärkte. Der Trendletter nennt Ihnen hier einige Beispiele für Geschäftsmodelle mit Potenzial:
Das Modemobil ist ein fahrbarer Kleidungsladen. Der Kleintransporter macht Station in Seniorenheimen, Landfrauenvereinen und Gemeindehäusern rund um Wuppertal.
Das Sortiment hat die Erfinderin des Modemobils, die 35-jährige Textilkauffrau Beate Winklewsky, auf die Wünsche und Qualitätsansprüche der älteren Kundschaft zugeschnitten. Außerdem setzt die Gründerin auf Erlebnis-Shopping: Sie veranstaltet regelmäßig Modenschauen mit Kundinnen. Deutschlandweit betreiben bereits 11 Franchisenehmer ein Modemobil.
Die Zielgruppe der Best Ager, 50plus, Silver Surfer und wie sie sonst noch genannt werden, ist nach wie vor in der Werbung unterrepräsentiert. Dabei sind die Chancen, die sich demjenigen bieten, der sich um die kaufkräftigen Senioren kümmert, deutlich greifbar.
Der Trendletter zeigt Ihnen in diesem Beitrag 4 hartnäckige Mythen über das Konsumverhalten älterer Menschen auf:
Ein Beispiel aus Großbritannien, von dem der Trendletter berichtete, zeigt, wie das Schulsystem auch hierzulande mittelfristig an den Bedarf der Praxis anzupassen wäre:
Dort wurde eine Kriterienliste entwickelt, die festlegt, mit welchen Schwerpunkten die Schulen auf den Bedarf der Betriebe eingehen sollten. Demnach sollten die folgenden Punkte ins Curriculum aufgenommen werden:
Die Art, wie Sie und Ihre Mitarbeiter arbeiten, wird sich dramatisch verändern. Der Trendletter ist überzeugt: Die Zahl der Networked Persons wird weiter stark zunehmen – das sind Manager, Unternehmer, Sachbearbeiter, die man am ehesten in einem Büro ohne territoriale Arbeitsplätze, in ICE-Zügen, auf Autobahnraststätten und in Warteräumen der Flughäfen arbeitend antrifft.
Toyota gilt als eines der erfolgreichsten Unternehmen weltweit. Im Massenmarkt Pkw-Produktion erzielt der japanische Autobauer so hohe Gewinne wie keiner der Wettbewerber, überdies sind die Produkte von exzellenter Qualität.
Der Wettbewerbsvorsprung Toyotas ist unsichtbar – denn seine Technik und Produktionsanlagen sind eher durchschnittlich. Deshalb lohnt der Blick auf die Bestimmungsgründe für den Erfolg, sie sind auch in anderen Unternehmen anwendbar. Fundamente des Konzepts sind Selbst-Führung und Selbst-Motivation. Die Trendletter-Redaktion stellt Ihnen hier die Details vor:
Szenario auf einem Viehmarkt: Einer der Händler stellt einen Bullen aus. Das Tier ist von sehr mächtiger Statur. 800 zufällig vorbeikommende Passanten sollten das Gewicht des Bullen schätzen – Vieh-Experten, Bauern ebenso wie völlig Unkundige. Interessant ist das Ergebnis: Der Durchschnitt der Werte aller Schätzer ergab das Gewicht des Bullen – auf 500 Gramm genau.
Mit diesem Beispiel beschreibt James Surowiecki seine These: In Weisheit und Urteilskraft ist eine Gruppe von Menschen einer Einzelperson überlegen. Die Trendletter-Redaktion meint: Unternehmen nutzen diese Form von Gruppen-Intelligenz bislang nicht ausreichend. Denn Teamarbeit, wie sie heute in den Betrieben praktiziert wird, ist oft kontraproduktiv. Ihre Ergebnisse sind meist schlechter als die der Arbeit von Einzelpersonen. Surowiecki begründet das so:
Drei Beispiele aus dem Trendletter für ein wichtiges Thema auf Ihrer Unternehmer-Agenda: Lekkerland macht die Logistik wieder selbst. Sanofi-Aventis verzichtet auf die Arbeit mit externen Dienstleistern. Die GE Money Bank zieht sich aus dem Call-Center in Polen zurück. Outsourcing erreicht seine Grenzen – die Fremdvergabe um jeden Preis ist künftig nicht mehr die richtige Strategie.
Denn inzwischen zeigt sich in der Wirtschaft: Es gibt gute Gründe, auf Outsourcing zu verzichten, auch wenn sich ein Dienstleister dafür anbietet und die Arbeit unbedingt übernehmen will. Gründe, die im Einzelfall gegen das Auslagern sprechen, sollten Sie ernst nehmen:
Feierabend 2009: Herr X betritt das Wohnzimmer und wird von seinem persönlichen Unterhaltungsassistenten begrüßt. Das Gerät kennt den Geschmack seines Nutzers und hat in seiner Abwesenheit aus dem aktuellen Angebot im Netz passende Sendungen zusammengestellt. 400 Kanäle stehen in Kinoqualität zur Verfügung. X entscheidet sich für den Sender des lokalen Fußballclubs, der die Spiele vom letzten Samstag zum Download anbietet (Community Channel). Auf einer Fernbedienung herumzutippen braucht er dafür nicht mehr. Der Mediencomputer im Wohnzimmer wird per Sprachkommando gesteuert. … Ein unrealistisches Szenario?
Die Trendletter-Redaktion sieht es so: Ein Kabel zum Telefon, ein Kabel zum Fernseher, ein Kabel zum Computer – das wird bald der Vergangenheit angehören. In Zukunft verläuft zu jedem Haushalt nur noch ein Kabel: der Internet-Anschluss. Die gesamte Kommunikation wandert ins Netz. Hinter den Kulissen arbeiten Spezialisten bereits an dieser nächsten Version des Internet, dem Next Generation Internet. Trendletter-Szenario: Das sind die wichtigsten Entwicklungen bis 2010:
Ikea hat Teile der Wertschöpfung an den Kunden übertragen. Dieser ist Lastenschlepper, Spediteur und Möbelmonteur. Entlohnt wird er dafür durch schnellere Verfügbarkeit (man muss nicht warten, bis die Möbel geliefert werden) und Preisersparnis.
Nach Einschätzung der Trendletter-Redaktion gewinnt dieses Outsourcing an den Kunden an Gewicht. Der Käufer der Zukunft ist nicht mehr passiver Nutzer; seine Arbeitskraft wird von den Betrieben eingespannt, ohne dass er deren Mitarbeiter ist. Aus Unternehmersicht kann so eine betriebliche Wertquelle erschlossen werden: Der Kunde wird Bestandteil vom Netzwerk des Produzenten.
„Wir haben gute Mitarbeiter. Aber 30 % der Zeit haben sie kaum etwas zu tun.“ Diese Beobachtung machte Neil Kinnerley von Somerfield, einer Supermarktkette mit über 200 Filialen in Großbritannien. Weil auch andere Firmen über Unterauslastung klagen, gibt es jetzt eine Lösung für dieses Thema. Der Trendletter stellt sie Ihnen hier vor:
New Yorker, die an Grippe, Fußpilz oder verstopften Ohren leiden, brauchen keinen Arzt mehr aufzusuchen. Die nötige Behandlung ist im benachbarten Drogeriemarkt zu bekommen. Denn immer mehr Ketten wie CVS, RiteAid oder Wal-Mart eröffnen in ihren Filialen so genannte Walk-in-Kliniken. Hier können Patienten kleinere Leiden an Ort und Stelle von einer Krankenschwester behandeln lassen – ohne Terminansprache und zu Festpreisen. Eventuell auch ein Modell für das zukünftige Deutschland, wie der Trendletter meint.
Nur wer im Büro anwesend ist, arbeitet – diese alte Gleichung ist aufgehoben. Viele Unternehmen, insbesondere aus wissensintensiven Branchen, entdecken: Es bringt mehr, wenn man den Mitarbeitern die Wahl lässt. Manche arbeiten überwiegend von zuhause aus, andere kommen ins Büro. Zudem suchen sich viele Mitarbeiter gerne selbst die Zeiten aus, zu denen sie am produktivsten arbeiten können.
Fast-Food ist ungesund, fettig und kalorienreich? Nun, das mag in vielen Lokalen, die Pommes, Hamburger & Co. anbieten, durchaus richtig sein. Doch ein neuer Gastronomie-Trend aus den USA macht vor, dass es auch anders geht. Quick Casual Dining, Essen in Restaurant-Qualität, das jedoch so schnell wie im Fast-Food-Lokal serviert wird, ist derzeit von New York bis San Diego der große Renner. Erfolgreiches Beispiel für dieses Gastronomie-Konzept ist die US-Imbisskette b.good.
Ein Mobiltelefon wird künftig auch eine Kamera und einen Bildsender enthalten. Japan zeigt, was kommt: Hier werden fast nur noch Bild-Telefone verkauft.
Wer heute mit 18 Jahren die Ehe schließt, gilt als sehr jung verheiratet Ð anders als noch in den 50er Jahren, als das ein normales Heiratsalter war. Das beschreibt eine Entwicklung, die andauern wird: die Ausdehnung der Kindheit, das Peter Pan-Syndrom.
Sie bekommen keine oder zu wenig Bewerbungen? Die Bewerber erfüllen nicht die von Ihnen gestellten Anforderungen? In diesem Falle sollte sich Ihr Personalressort einer wichtigen Zukunftsaufgabe stellen: Den Wettbewerb um die besten Mitarbeiter am Arbeitsmarkt gewinnen die stärksten Arbeitgeber-Marken. Die Experten des Trendletter zeigen Ihnen, wie Sie Ihre HR-Strategie mit Aufbau und Pflege Ihrer Arbeitgeber-Marke noch erfolgreicher machen.
Die Welt rückt näher zusammen, aber die kulturellen Unterschiede bestehen weiter. Denn: Die Welt ist eben nicht ein globales Dorf, sondern eine ganze Vielzahl an globalen Dörfern. Interkulturelles Wissen jenseits von Wirtschaftskennziffern wird deshalb wichtiger denn je. Allen Standardisierungen zum Trotz drücken sich kulturelle Unterschiede nach wie vor in unterschiedlichen Lebensstilen und Konsumgewohnheiten aus. Der Zukunftsletter gibt 3 Beispiele, wie Zukunftsunternehmen mit den Fallstricken und Bedürfnissen am glokalen Markt umgehen:
Alle Dinge sind miteinander vernetzt, jedes Objekt kann sofort lokalisiert werden, egal, wo es gerade ist. Dieser Zustand wird als Hyperlocality bezeichnet. Virtuelle und reale Welt verschmelzen. Alles ist anklickbar, die Schweizer Fachzeitschrift ‘GDIImpuls’ bezeichnet das Thema bereits als eine ‘Neuschöpfung der Wirklichkeit’.
Der Informationsdienst Trendletter stellt in einer aktuellen Ausgabe vor, welche praktischen Folgen dies für den Alltag hat – und wie diese Entwicklung sich auf Unternehmen auswirkt.
Der gängige Ratschlag lautet: Produkt-Unternehmen sollten versuchen, sich mit Service vom Wettbewerb abzuheben. Was dabei oft vergessen wird: Nicht nur die Produktion, sondern auch die Dienstleistungen sollen Geld verdienen. Denn wer den Service zum Produkt verschenkt, kannibalisiert letztendlich seine Rendite. Der Trendletter zeigt Ihnen, wie sich Service profitabel machen lässt.
Grüne Aktivitäten sind derzeit sehr trendy – doch ist alles ökonomisch sinnvoll, was unter diesem Segel unterwegs ist? In einer aktuellen Ausgabe stellt der Trendletter eine Untersuchung vor, in der die McKinsey-Unternehmensberatung analysiert, welche Typen von grünen Aktivitäten sich lohnen (d. h. Einsparungen größer als Kosten) und welche grünen Aktivitäten sich auch in Zukunft nicht lohnen werden (Kosten größer als Einsparungen).
Sparen ist derzeit bei Deutschlands Konsumenten angesagt. Auf diesen Trend gründet sich der Erfolg des E-Couponing, des Versands von Gutscheinen per Internet.
Unternehmen und Mitarbeiter in turbulenten Zeiten führen - zu diesem Thema hat Jörg Knoblauch, Inhaber von Drilbox, ein nützliches Thesen-Papier erstellt. Mit vergleichbaren Ideen hat Knoblauch einen Turnaround bei Drilbox geschafft, dem Weltmarktführer für Werkzeugverpackungen. Die Kerngedanken des Unternehmers:
Nicht Saudi-Arabien, sondern Kanada könnte der wichtigste Ölproduzent des nächsten Jahrhunderts werden. Grund: Das Land verfügt über Reserven von 180 Milliarden Barrel – so viel fördert die arabische Halbinsel in 61 Jahren. Allerdings liegt das Öl nicht flüssig vor, sondern in Form von Teersand.
Großbritannien erlebt derzeit einen Fechtboom. Leon Paul, ein Unternehmen, das auf Fechtausrüstung spezialisiert ist, meldet für letztes Jahr ein Umsatzplus von 50 Prozent. 400 registrierte Clubs gibt es, etliche Neugründungen sind geplant.
Entspannungs-Lounge: Einkaufen kann ganz schön anstrengend sein – und eine kleine Erholung zwischendrin durchaus angenehm. Das dachten sich die Betreiber des neuen Flagshipstores von Damen- und Herrenausstatter Austin Reed.
Gutes und lustvolles Essen ist immer das „richtige“ Essen, hat schon der französische Ethnologe Claude Lévi-Strauss herausgefunden. Er meinte damit, dass jedes Essen, jeder neue Food-Trend unweigerlich die Befindlichkeiten einer Gesellschaft und ihre Trends widerspiegelt.
Wer Aufmerksamkeit erregen möchte, sollte sich ausziehen. Dass das auch im offenherzigen 3. Jahrtausend noch klappt, hat unlängst Superstar Robbie Williams ausprobiert. Anlässlich seiner Deutschlandtournee diesen Sommer erzählte er mit diebischer Freude von der Verwirrung, die er bei den Aufnahmen seiner letzten CD allein dadurch stiften konnte, dass er sich seiner Kleidung entledigte.
Den Stein ins Rollen brachte Willi Lemke: Der Bremer Bildungssenator, der die Schüler seiner Stadt in diesem Sommer als unhöflich, unpünktlich und schlampig bezeichnete und sich dabei vor allem über die bauchfreie Kleidung der Mädchen mokierte, hat auch bei uns den Bauch in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt.
Sie geben pro Jahr rund 50 Mrd. Euro aus. Jedes Zweite hat Zugang zum Internet, jedes Fünfte ein Wertpapierdepot. 70 Prozent hätten gerne eine Kreditkarte.
Studium, Promotion, zwei bis fünf Jahre im Beruf – dann Wechsel ins Privatleben: Durch diesen Zyklus verlieren viele Betriebe talentierte Mitarbeiterinnen. In den USA wurde diese andauernde Entwicklung, die so genannte Opt Out-Revolution, genauer analysiert.
Verkaufspsychologen haben ermittelt, dass Spontankäufe im Einzelhandel zwischen 30 und 60 % des Umsatzes ausmachen. Dabei ist es – zumindest in den großen Supermärkten – allerdings kein Zufall, ob die Kunden zugreifen oder nicht. Die Handelsketten setzen nämlich zahlreiche Psycho-Tricks ein, um die Kaufbereitschaft der Konsumenten zu fördern.
In den USA entsteht derzeit eine neue Marketing-Disziplin: Neuromarketing. Dabei wird mit Hilfe eines Kernspintomographen die Wirkung von Werbung und Produkten direkt im Hirn gemessen.
Beim US-Autobauer Ford brach die Nachfrage in einem Monat um 35 Prozent ein. Wenn Ihnen demnächst dasselbe widerfahren sollte, brauchen Sie rasch wirksame Kostensenkung.
Der Trendletter stellt Ihnen einige Maßnahmen dazu vor...
Kneipen und Restaurants sollen zur rauchfreien Zone werden – dafür kämpft zumindest David Byrne, Verbraucherschutzkommissar der EU, der im gleichen Feldzug auch die Durchsetzung eines europaweiten Tabakwerbeverbots ab 2005 vorantreibt. Zumindest in Irland und Norwegen, aber auch in Neuseeland und Malaysia wurde das Rauchverbot in der Gastronomie zum Jahreswechsel nun Realität – und auch in Deutschland würde so mancher eine solche Regelung begrüßen.
Kunden finden Ihr Unternehmen in Zukunft vor allem über Suchmaschinen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die richtige Internetadresse (URL). Folgendes rät der Trendletter für die Wahl der Internet-Adresse:
Keiner denkt an die Pension: 50.000 Menschen im Alter zwischen 90 und 100 Jahren arbeiten heute regelmäßig, so eine Untersuchung für die USA. Darunter befinden sich allein 1.200 zugelassene Ärzte – oder etwa James Russell Wiggins. Er steht seit 1922 im Berufsleben, ist heute 95 Jahre alt und arbeitet als Redakteur bei einer Wochenzeitung in Maine.
„Welches Produkt können wir cooler machen?“ Mit dieser Frage im Kopf durchstreiften Eric Ryan und Adam Lowry vor drei Jahren Supermärkte. Die amerikanischen Jungunternehmer blieben bei den Haushaltsreinigern stehen.
Wenn ich doch noch einmal Kind wär, diesen Wunsch setzen sich so viele Erwachsene um, dass daraus künftig interessante Märkte entstehen. Am Beispiel: Bis zu 100 km/h schnell sind erwachsene Männer, die mit ihren Bobby-Cars zu Tal rasen.
Acht Tage Weiterbildung pro Jahr bekommen die Mitarbeiter des Hotels Schindlerhof, drei Tage und mehr sind es bei der Schreiner Group, einem der Weltmarktführer für Klebe-Etiketten.
Günstiger produzieren – mit intelligenten, Naturkreisläufe nutzenden Verfahren, das ist eine der Zukunftsaufgaben des Umweltmanagements. Kostendruck und strengere Umweltbestimmungen in den Industrieländern werden hier künftig Innovationen hervorbringen.
Groß geworden sind sie mit dem Jugend-Ideal: TV und Magazine zelebrierten fortwährend das Leben im Alter zwischen 16 und 30. Jung, frisch, beweglich, diese Eigenschaften werden für die Baby-Boomer und die Generation X zum Begleiter ins Alter.
Wie spürt man Trends auf, definiert und dokumentiert sie? Welche Megatrend sind auszumachen und wie werden Globalisierung, Alterung, Feminisierung und Mobilität Ihr Business beeinflussen? Mit Matthias Horx und den Forschern des Zukunftsinstituts können Sie einen Tag lang über diese und andere Fragen diskutieren.
Die Zahl der Familien mit drei Kindern wird weiter steigen. Hoch qualifizierte Frauen haben drei Karrieren: die erste im Beruf, die zweite als Mutter, die dritte wieder im Beruf. Das Nebeneinander von Beruf und Familie wird von beiden Eltern als normal empfunden – das ist die Lage in den USA.
Singapur weist den Weg: Der Stadtstaat plant derzeit, ab 2008 Bargeld komplett abzuschaffen. Münzen, Schecks und Scheine sind weltweit auf dem Rückzug. Diese bargeldlosen Verfahren haben die besten Chancen, das Bargeld zu beerben:
Immer mehr Märkte werden künftig staatlich reglementiert: Irland hat Anfang des Jahres das Rauchen an allen öffentlichen Plätzen verboten; US-Schulen verbannen Cola-Automaten, eine Fetsteuer auf Fast-Food rückt ebenfalls näher. Folge: Auf immer mehr Branchen kommen Restriktionen bei Marketing und Werbung zu.
Öl: Das schwarze Gold fließt weiter - selbst wenn 2020 die herkömmlichen Reserven zur Neige gehen sollten. Denn dann werden die Petrokonzerne eine neue Ölquelle erschließen: ölhaltigen Sand. Die Vorräte in kanadischen Böden sollen denen von Saudi-Arabien entsprechen. In China wurden unlängst 1,28 Mrd. Barrel entdeckt; in den Böden Kasachstans sollen zehnmal so viel lagern.Die Förderung ist allerdings kompliziert:
Seien Sie ehrlich: Die Ego-Ziele "Arbeitsplatz sicher/Geld verdienen" stehen in der Priorität erst an Nummer 2. Die Priorität Nr. 1 ist durch das Ziel "Gesundheit/persönliches Wohlergehen" belegt. Es ist zu beobachten, dass immer mehr Führungskräfte, z.T. auch Außendienstmitarbeiter, sich mit mehreren Kurz-Urlauben im Jahr begnügen.
Eine neue Elterngeneration tritt an: Die Angehörigen der Generation X (geboren zwischen 1965 und 1979) pflanzen sich fort – und werfen die Werte ihrer Mütter und Väter über den Haufen.
Druck erzeugt Gegendruck – dieses Phänomen ist insbesondere im Berufsleben immer wieder schmerzhaft wahrnehmbar. Wie reagieren Führungskräfte auf eine Firmen- und/oder Konjunkturkrise? Sie verstärken den Druck auf ihre Vertriebsmitarbeiter!
Die Alterung der Gesellschaft drückt auf die Renditen; Zinsen werden langfristig sinken. Das sagt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln, voraus. Die Wissenschaftler prognostizieren, dass die Kapitalrendite von heute 7,79 auf 6,94 Prozent im Jahr 2050 sinkt.
Die Kommunikation via E-Mail mit Kollegen, Mitarbeitern, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern ist in den meisten Firmen längst Alltag. Das Internet und die elektronische Post haben unsere Gewohnheiten gründlich auf den Kopf gestellt. Im täglichen Umgang mit diesen Medien ist uns das jedoch nicht immer bewusst.
Planung, Betrieb und Management von Kindertagesstätten - das sind Wachstumsmärkte der Zukunft. Bisher war das Geschäft fest in der Hand von karitativen oder öffentlichen Einrichtungen. Jetzt treten kommerzielle Anbieter auf den Plan. Beispiel: Das Kassler Unternehmen Impuls Soziales Management.
"Wenn Sie nicht binnen ..." - solch ein Satz in einem Kundenbrief sorgt immer für Missstimmung. Der Kunde wird völlig unsensibel darüber informiert, dass er in Zahlungsverzug ist. Und es werden Maßnahmen angedroht, falls er nicht daran denkt, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Der amerikanische Handy-Hersteller PetsMobility nimmt eine neue Kundengruppe ins Visier: Haustiere. Das Unternehmen hat ein Mobiltelefon für Hunde und Katzen entwickelt. Es wird am Halsband getragen. Das Telefon nimmt automatisch ab, sobald das Herrchen anruft.
Tipp 1: Vermeiden Sie Unterbrechungen Kennen Sie das? Sie sind konzentriert und beschäftigen sich mit einer für Sie wichtigen Aufgabe. Nun kommt alle drei Minuten jemand herein und unterbricht Sie. Da ist es schnell vorbei mit der Konzentration.
Weil z.B. Krebszellen andere Stoffe enthalten als gesundes Gewebe, lassen sich mit dem Terahertz-Scanner Tumore entlarven. Die Geräte sind wesentlich energieärmer als Röntgenstrahlen (1017 bis 1020 Hertz) - und völlig harmlos.
Anstatt teure Fotografen und Models für eine neue Printkampagne zu engagieren, forderte Mercedes Benz USA seine Kunden auf, Schnappschüsse ihres eigenen Mercedes einzusenden.
Laut der aktuellen Statistik der Nielsen Media Research GmbH sind die Brutto-Werbeinvestitionen in den klassischen Medien in den ersten neun Monaten um 680 Mio. Euro gewachsen.
Viel Unsicherheit herrscht derzeit über die Auswirkungen der Finanzkrise. Was werden die Rettungspakete der Regierungen bringen? Welche Branchen leiden besonders? Fest steht nur so viel: Es wird sich einiges ändern (müssen). Der Trendletter meint: Viele Freiheiten, von denen der Unternehmer in der Vergangenheit profitiert hat, werden in Zukunft eingeschränkt. Ausgangspunkt dieser Entwicklung sind die USA. Börsenexperte Jens Ehrhardt sprach bereits von Nordamerika als „USSR“, für „United States Socialist Republic“(das kommunistische Russland verwendete dasselbe Kürzel).
Wie der Trendletter die Wende im Verhalten des Staates gegenüber der Wirtschaft sieht und wie Sie mit Ihrem Unternehmen darauf reagieren können...
Der Trendletter bringt eine prägnante Zusammenfassung der Trends von Morgen. Durch diese Infos weiß ich, was die Menschen, die Unternehmen, den Handel von morgen umtreibt.
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