1. Ein-Gericht-Restaurants. Im New Yorker Restaurant „The Meatball Shop“ gibt es nur das, was der Name verspricht: Fleischklöpse. Zwar haben die Gäste einige Wahlmöglichkeiten bei den Inhaltsstoffen (Hühnchen, Schwein, Rind), doch mehr als Buletten sind nicht im Angebot.
Diese Strategie fahren immer mehr US-Restaurants: Sie beschränken sich auf ein Gericht, bieten ein so genanntes Mono-Menü. Beispiele: Es gibt Lokale, die nur
Käsemakkaroni,
Risotto oder
Reis anbieten.
Unser Votum: Ein-Gericht-Restaurants haben auch hier zu Lande gute Chancen. Denn: Weniger Menüoptionen erleichtern den Kunden die Auswahl (Simplify-Faktor).
2. Kokosnusswasser ist die durchsichtige Flüssigkeit, die im Innern von Kokosnüssen schwimmt. Anders als Kokosnussmilch, die aus dem Fleisch gewonnen wird, ist sie nahezu fettfrei und gilt als gesundheitsfördernd. In den USA entwickelt sich Kokosnusswasser derzeit zum Trendgetränk. Sogar Coca-Cola und Pepsi bieten es an (Produktnamen: O.N.E. und Zico).
Unser Votum: Ähnlich wie die Grüne-Tee-Welle wird auch dieser Getränketrend in die Alte Welt herüberschwappen.
3. Luxus-Rasenmäher. 12.000 Dollar kostet ein Aufsitz-Rasenmäher vom Typ Gravely 260. Er kann auf der Stelle drehen und hat eine 1,50 Meter breite Schneidefläche. Solche Luxus-Gefährte verkaufen sich in den USA derzeit trotz Krise glänzend. Der Absatz soll bis 2012 um 6 Prozent steigen. Hintergrund: Statt in neue Häuser zu investieren, pflegen Amerikaner ihre bestehenden Immobilien besser.
Unser Votum: Die Märkte rund um Haus und Garten boomen auch hier zu Lande. Allerdings fehlt für die Megamäher amerikanischen Formats hier schlichtweg der Platz.