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3 Werbeformen mit großem Zukunftspotenzial




1. Werbung, die vom Konsumenten lernt
Auf der Internet-Nachrichtenseite Digg können die Nutzer seit Neuestem über die Anzeigen abstimmen. Unter den Werbebannern ist ein grünes Häkchen bzw. ein rotes Kreuz eingeblendet. Klicken viele Nutzer das Kreuz an, wird die Werbung durch eine andere ersetzt. Erfahrung aus Tests: zwei bis drei Prozent der Konsumenten klicken auf Banner, wenn sie diese bewerten dürfen – deutlich mehr als bei herkömmlichen Internet-Anzeigen (Facebook und Reddit bieten eine ähnliche Funktion).

Unsere Prognose: Anzeigen mit Bewertungsfunktion werden sich durchsetzen. Das bedeutet: Überfalltaktiken (Banner sieht aus wie Viruswarnung) sind out, Originalität, Nähe zur Zielgruppe und Humor werden wichtiger.

2. Werbung im Web-Radio schalten
Die Ausgaben für Reklamespots im Programm von Internet-Radiostationen sind im vergangenen Jahr um 12 Prozent gestiegen (Quelle: SNL Kagan). Plus 20 Prozent in diesem Jahr sind wahrscheinlich.

Unsere Prognose: Werbung im Web-Radio hat Potenzial, bleibt aber zunächst eine Nischenform. Für das Medium spricht: Radiowerbung wirkt – sogar wenn der Hörer abgelenkt ist. Das hat eine Untersuchung der Berliner Radiozentrale ergeben. 75 Prozent der dafür getesteten Spots lösten beim Hörer einen Kaufimpuls aus, selbst wenn er mit etwas anderem beschäftigt war (www.radiozentrale.de).

3. Gewinnspiel auf Facebook starten
Anlässlich der Eröffnung einer neuen Filiale in Malmö hat Ikea in dem sozialen Netzwerk Facebook ein Gewinnspiel gestartet. Der Filialleiter fotografierte im Laden einige Ausstellungsräume und stellte sie auf die Facebook-Seite der Filiale. Surfer, die als Erstes einen Kommentar an eines der virtuellen Möbelstücke hefteten (tagging), bekamen es geschenkt. Die Aktion sorgte weltweit für Aufsehen.

Unsere Prognose: Eine nette Idee, deren Neuigkeitswert sich jedoch schnell abnutzen wird. Großes Potenzial dagegen hat der Werbekanal an sich.



Quelle: Trendletter

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