Beruf der Zukunft: Die Karriere hebt ab, die Eltern kommen in die Jahre und brauchen Pflege. In diese Sandwichposition geraten in den kommenden Jahren immer mehr Angestellte. Hier versprechen professionelle Pflegemanager Hilfe: Sie kümmern sich rund um die Uhr um gebrechliche Angehörige: Sie helfen bei der Auswahl eines Seniorenheims, überwachen die Arbeit von Heimpflegekräften, kümmern sich um staatliche Zuschüsse und überprüfen, ob im Haushalt der pflegebedürftigen Person etwas zu tun ist.
Geriatric Care Manager heißen diese Profis in den USA. Und ihre Dienste sind zunehmend gefragt. Rund 2.000 Mitglieder zählt der Berufsverband
NAPGCM schon. Tendenz: stark steigend.
Die meisten Pflegemanager kommen aus der Krankenpflege oder Sozialarbeit, rund 15 Prozent haben einen akademischen Abschluss. Ihre Stundensätze liegen zwischen 80 und 200 Dollar, hinzu kommen Gebühren für eine Erstberatung zwischen 200 und 850 Dollar. Kunden der Pflegemanager sind meist viel beschäftigte Führungskräfte.
Unsere Prognose:
Die Nachfrage nach komplexen Dienstleistungen, wie sie Pflegemanager anbieten, wird in den kommenden Jahren explodieren. Bedenken Sie: Im Jahre 2050 werden hier zu Lande 2,2 Millionen Demenzkranke auf professionelle Hilfe angewiesen sein – heute sind es erst halb so viele, sagt das Fritz-Beske-Institut, Kiel.