Der größte Teil der Online-Zeit wird in sozialen Netzwerken wie Facebook verbracht, sagt TNS Infratest. Sollte deshalb jedes Unternehmen dem großen Treck folgen - und ebenfalls eine Facebook-Präsenz aufbauen?
Trendletter-Empfehlung: Lassen Sie sich nicht von den Euphorikern in Facebook hineindrängen. Zwar kann das Netzwerk für manche Unternehmen neue Kanäle zu Kunden eröffnen - für andere aber ist es ein Projekt ohne Nutzen.
Sie sollten sich für Facebook entscheiden, wenn ... - Sich Ihr Angebot an Endkunden richtet,
- Sie große Kundenzahlen ansprechen (mindestens reichlich vierstellige Käuferzahl p. a.),
- Ihr Angebot mit einer Marke verknüpft wird,
- Ihr Angebot einen emotionalen Gehalt hat,
- Sie bereit sind, Energie, Mitarbeiter-Zeit und Geld in die laufende Betreuung zu stecken.
Sie brauchen keine Facebook-Präsenz, wenn ... - Ihr Angebot sich nicht an Endkunden richtet,
- Ihre Marke nur bei B2B-Kunden bekannt ist,
- zum Verständnis Ihres Angebots größere fachliche Expertise nötig ist,
- Ihr Angebot komplex ist und sich z. B. an Handwerks- oder Industriekunden richtet,
- Sie über Außen-/Kundendienst ohnehin regelmäßigen Kontakt zu Ihren B2B-Kunden haben.