Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Alles, was Sie im Büro tun, wird aufgezeichnet – jeder Mausklick, jedes Telefonat, jede Suchanfrage, jede Mail. Danach tritt ein Computer in Aktion: Er wertet ihre Arbeitsvorgänge mithilfe spezieller Algorithmen aus, schaut nach, wo Sie Zeit verschwendet oder gewonnen haben.
In Zukunft könnte das an der Tagesordnung sein, prognostiziert der
Trendletter . Denn die Totalüberwachung bringt den Unternehmen Vorteile:
- Über Mustererkennung lassen sich demotivierte und frustrierte Mitarbeiter ausmachen, lange bevor diese kündigen.
- Firmen sehen, welche Mitarbeiter die Flaschenhälse im internen Arbeitsablauf sind.
- Jeder Betrieb kann erkennen, wie die besten Mitarbeiter arbeiten und diese Erkenntnisse nutzen, um alle Abläufe zu verbessern.
Es wird sich zeigen, dass Unternehmen, die auf diese Art des Monitoring setzen, sich so einen Wettbewerbsvorsprung erarbeiten. Freilich kommt die Totalüberwachung nicht sofort und nicht in jedem Betrieb. Es wird starke Widerstände von Datenschützern und Gewerkschaften geben.