1. Sterne-Tempel liefern nach Hause. 31 Berliner Luxusrestaurants sind an den Lieferservice
Bloomsburys angeschlossen; er bringt den Kunden die Gerichte nach Hause (Liefergebühr: 3,90 Euro). Bestellt wird per Telefon oder Internet. Die Restaurants zahlen eine Provision. 4.000 Kunden hat Bloomsburys schon, die bundesweite Expansion ist geplant.
2. Die Snack-Trucks rollen an. An der amerikanischen Westküste ist es derzeit schwer angesagt, sein Essen beim Snack-Truck zu holen. Die rollenden Imbissbuden servieren
hochwertiges Fusion-Food:
Spencer on the go in San Francisco etwa bietet Hummer mit Orangensalat für 9 Dollar an. Weitere Kennzeichen des Angebots: Länderküchen werden gemixt, französische Gerichte zum Beispiel in mexikanischen Taco-Schalen zubereitet, um sie tragbar zu machen. Außerdem setzen die Anbieter auf modernes Marketing:
Kogi BBQ aus Los Angeles teilt seinen Kunden über Twitter die aktuellen Standorte der Fahrzeuge mit.
Unsere Prognose: Der deutsche Markt für Unterwegs-Gastronomie ist noch lange nicht gesättigt. Nach der Suppenwelle der vergangenen Jahre kommen jetzt die Snack-Trucks – sofern die Ordnungsämter mitspielen.
Das folgende Video zeigt, was das neue Imbissformat so erfolgreich macht.
3. Bingo erlebt ein Revival – im Party-Format. Das so genannte
Rebel Bingo ist in London derzeit in Mode. Mit dem Oma-Ambiente des klassischen Nummernspiels haben die Veranstaltungen nichts mehr zu tun. Sie finden spät abends statt, Gewinne sind nur Nebensache, Party und Musik stehen im Vordergrund.
Unser Votum: Außer einem ironischen Augenzwinkern hat Rebel Bingo nichts zu bieten – und wird bald wieder verschwinden.