Unsere bisherigen News:
Anstatt teure Fotografen und Models für eine neue Printkampagne zu engagieren, forderte Mercedes Benz USA seine Kunden auf, Schnappschüsse ihres eigenen Mercedes einzusenden.
Der Megatrend Frauen und seine Auswirkungen auf den Konsum und das Business von morgen
Vom 12.-14. September findet zum ersten Mal die Messe 'China Sourcing' in Deutschland statt.
5 Tipps, die Sie beachten sollten, nennt Ihnen der
Trendletter:
Sein spezielles Angebot für Frauen hat der Versender Conrad Electronic, Hirschau, wieder eingestellt.
Fans von Helmut Kohl können sich den Wende-Kanzler in Wohnzimmer holen
Designer entdecken die Kindermöbelsparte
Laut der aktuellen Statistik der Nielsen Media Research GmbH sind die Brutto-Werbeinvestitionen in den klassischen Medien in den ersten neun Monaten um 680 Mio. Euro gewachsen.
Nicht nur zum Musikhören, sondern auch für Sprachkurse oder Hörbücher.
Öko ist in - und hat schon lange nichts mehr mit dem Wollsocken-und Sandalen-Image der Vergangenheit zu tun. In Großbritannien hat sich gar ein neuer Konsumententyp gebildet, die so genannten Ecotists. Dabei handelt es sich um Wohlhabende, die Ökologie zum Lebensstil ernannt haben. Um die Umwelt zu schonen, ist ihnen kein Preis zu hoch: Sie fahren teure Hybridautos, kaufen Designerkleidung, die aus Öko- Textilien produziert wurde (etwa von Linda Loudermilk) oder wohnen in einem Wildpark.
Weitere Beispiele dafür, wie Unternehmer diesen Trend nutzen, verraten Ihnen die Experten des Trendletter im folgenden Beitrag:
Zur Weihnachtszeit sind Deutschlands Hobbykünstler wieder in Aktion. Sie basteln Fotokalender, stricken Pullis oder bemalen Seidenschals. In den USA hat Selbstgemachtes ebenfalls Konjunktur, berichtet der 'Trendletter'.
Doch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten professionalisiert sich der Do-it-Yourself-Trend zunehmend und die Szene wächst derzeit stark
Web 2.0 ist derzeit das Zauberwort im Internet. Von Nutzern gestaltete Inhalte werden immer populärer, Videoplattformen wie YouTube boomen. Auch die traditionelle Branche der Konferenzveranstalter erlebt derzeit einen Wandel: Die neue Veranstaltungsform, die sich international immer schneller ausbreitet, sind Camps. Der Unterschied zu traditionellen Kongressen: Jeder Besucher kann hier auch Referent sein.
Wie diese Konferenzen ablaufen und was es bei der Organisation zu beachten gilt, hat der Trendletter unter die Lupe genommen.
Je länger die Schrumpfung bereits andauert, desto klarer wird das Bild dessen, was in den nächsten 20 Jahren auf uns zukommt. Die Generalannahme lautet: Junge Menschen ziehen in die Städte, Ältere bleiben eher auf dem Land, soweit sie ein ruhiges Leben bevorzugen, so eine Untersuchung des Centre for Rural Economy der University of Newcastle/GB.
Der Trendletter zeigt, was Bürger und Unternehmen erwartet, die in den ländlichen Regionen mit sinkender Bevölkerung (etwa Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hunsrück/Eifel, Pfälzer Wald) leben:Competitive Intelligence ist das Ausforschen von Wettbewebern mit allen Mitteln, die legal sind. Abkürzung: CI. Die Bedrohung, die in diesem Thema steckt, wird von den meisten Unternehmern dramatisch unterschätzt.
Sind Sie sicher, dass Ihr Betrieb noch nie Ziel von CI-Angriffen war?Das Gefährliche an dieser Praxis: Attacken der Firmen-Spione erscheinen vollkommen harmlos. Mal ist es ein scheinbar beiläufiges Gespräch auf der Messe, mal der nette Kontakt abends an der Hotelbar, mal die achtlos ins Internet gestellte Information.
Die Erfahrung zeigt: CI-Anwender sind Meister im Puzzeln. Sie sind sehr versiert darin, aus vielen kleinen Informationspartikeln ein großes Bild zu legen.
2 Schwachstellen sind laut Trendletter besonders häufig:Das Geschäft international ausrichten, dieses Thema stand einst vor allem auf der Agenda der Konzernwirtschaft. Das ändert sich grundlegend. Die
Trendletter-Redaktion meint: Künftig werden auch solche Unternehmen internationalisieren, die bis vor kurzer Zeit nie daran gedacht haben.
Gründe dafür: Die Konkurrenz geht denselben Schritt, die Transaktionskosten sinken, die Vernetzung der Märkte nimmt weiter zu, neue Kundengruppen, etwa auf den Wachstumsmärkten Osteuropas, locken.
Auch zum Beispiel Kleinversender, Spezialzulieferer der Industrie und alle Arten von Dienstleistern kann das betreffen. Nützliche Handreichungen für den Schritt ins Ausland enthält die Kienbaum-Studie „Neue Standorte - Herausforderungen für das Management“.
Trendletter-Empfehlungen:Wundern Sie sich nicht, wenn einer Ihrer Wettbewerber demnächst von einem Chinesen gekauft wird. Die neue Übernahmewelle ist laut
Trendletter ein Indiz dafür, dass Wertschöpfungsketten weltweit dekonstruiert und neu zusammengesetzt werden.
Inhaber aus Fernost gehen so vor, wenn sie ein westliches Unternehmen neu aufstellen: - Ist ein Prozess arbeits-, aber wenig wissensintensiv, wird er nach Asien verlagert.
- In der Alten Welt verbleibt kapital- und wissensintensive Wertschöpfung.
Indirekte Rekrutierungsquellen gewinnen in den kommenden Jahren an Gewicht. Denn in manchen hoch qualifizierten Professionen droht der Arbeitsmarkt auszutrocknen. Teilweise ist die Knappheit schon akut - so herrscht beispielsweise Mangel an Elektro-Ingenieuren.
Trendletter-Tipp: Wichtiger als in der Vergangenheit deshalb: die ersparte Rekrutierung. Jeder verhinderte Weggang einer guten Kraft ist besser als die mühevolle Neueinstellung eines Kandidaten, dessen Leistung Sie noch nicht kennen.
Vorbild könnte deshalb die Praxis von Applebees sein, einer Restaurantkette in den Vereinigten Staaten.
Hier bekommen jene Führungskräfte eine Prämie, deren Mitarbeiter bleiben. Das stärkt den Anreiz, sich um Binde-Maßnahmen zu kümmern.
Der
Trendletter behauptet:
Jede Autobahnabfahrt hat das Zeug zu einem Kraftzentrum. Hier entstehen Ballungen von Dienstleistern, Logistik-Zentren, aber auch Handel und Gastronomie: Zugang zum Transportweg und der Verkehrsstrom erzeugen die Nachfrage.
Dasselbe vollzieht sich auch im Weltmaßstab. Flughäfen werden die Drehkreuze der nachindustriellen Wirtschaft. Sie sind Quelle von Geschäft, Nachfrage und Wohlstand - und bieten gleichzeitig den Zugang zum Kunden von morgen.
Die Dimension der zukünftigen Entwicklung lässt sich an einigen Projekten erkennen:Generation Praktikum, Freeta, prekäre Arbeitsverhältnisse - diese Schlagworte beschreiben in Umrissen die Arbeitsverhältnisse der Zukunft. Der
Trendletter stellt sie Ihnen hier vor - so können Sie sich jetzt schon auf die veränderte Situation vorbereiten:
- Praktikanten werden für viele wissensgetriebene Unternehmen zum ständigen Arbeitskräfte-Reservoir. Diese niedrig bezahlten Mitarbeiter übernehmen leicht anlernbare Tätigkeiten.
Weil ständig eine gewisse Anzahl von Praktikanten im Einsatz ist, kann ein konstanter Anteil des Arbeitsanfalls damit abgedeckt werden. In begehrten Professionen entwickelt sich das Langzeit-Praktikum (manchmal auch unbezahlt) zum Eingangskanal in die Berufstätigkeit, z. B. Werbeagenturen, Architekten, Medienproduktion, aber auch Konzern-Unternehmen.
Preisspielräume ausweiten, dem Druck der Kommoditisierung (Massenmarkt mit Preiskonkurrenz) ausweichen, das bleibt nach Einschätzung des
Trendletter auch in den kommenden 10 Jahren wichtiger Punkt auf Ihrer Strategie-Agenda.
Ein
Ansatzpunkt für ein mögliches Vorgehen hier ist die Riegel-Strategie vom Schokoladenmarkt. Hier herrschen die heftigsten Preiskämpfe bei den 100-Gramm-Tafeln, weil alle Angebote miteinander vergleichbar sind.
Schon länger übliche Differenzierung: Riegel mit niedrigerer Produktmenge bei kleinerer Packungsgröße, die zu einem höheren spezifischen Preis abgegeben werden. Sehr interessant ist eine neuere Entwicklung: die so genannten XXL-Packungen (300-g-Tafeln), die nicht mit einem Mengenrabatt, sondern zu einem höheren spezifischen Preis abgegeben werden.
Alternativer Weg: Einbetten des Produkts in eine attraktive Geschichte, die Preisspielräume schafft.