Werbesprüche erreichen oft das Gegenteil von dem, was geplant war. Das hat ein US-Marketingforscher in einem Versuch herausgefunden. Dabei mussten sich Probanden Werbeslogans durchlesen und danach fiktive Ausgaben tätigen.
Ergebnisse der Studie:
- Forderte der Werbeslogan dazu auf, spendabel zu sein, gaben die Konsumenten absichtlich weniger aus (Beispiel:„Luxus – gönnen Sie sich etwas“).
- Predigte die Marke Sparsamkeit, griffen die Konsumenten extra tief in die Tasche (Beispiel:„Kleiden Sie sich für weniger ein“).
Der Trendletter rät jedoch, die Ergebnisse nicht überzubewerten: Der Test ist nicht repräsentativ, da nur Studenten befragt wurden.
Doch er zeigt: Junge Konsumenten schalten auf Protest, wenn sie das Gefühl haben, dass sie eine Marke mit der Brechstange zu einem bestimmten Verhalten bewegen will. Schlussfolgerung: Setzen Sie bei Werbeslogans weniger auf Verkaufe und mehr auf Kreativität.