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Pressearbeit: So bringen Sie Ihr Unternehmen künftig in die Medien



Wenn es darum geht, Werbebotschaften zu verbreiten, spielen Blogger eine wachsende Rolle: Die Verfasser von Internet-Tagebüchern sind mittlerweile wichtige Multiplikatoren und ergänzen die traditionelle Fachpresse. Um Blogger besser anzusprechen, hat der Mineralwasserhersteller Volvic seinen Pressebereich im Internet komplett auf die Bedürfnisse der neuen Presse umgestellt. Dieser so genannte Newsroom kann als Vorbild dienen.

Wichtige Neuerungen:
  • Die Pressestelle ist auf allen Kanälen erreichbar. Kontaktpersonen sind nicht nur per Telefon und EMail, sondern auch per Internet-Telegramm (Instant Messaging) und Internet-Telefonie (Skype) erreichbar. Wichtig: Sie treten dabei persönlich in Erscheinung, etwa indem sie auf ihre persönliche Seite in einem sozialen Netzwerk wie Xing verweisen.
  • Videos und Fotos ergänzen Pressetexte. Auf der Presse-Homepage von Volvic sind Videos und Fotos hinterlegt, außerdem können Präsentationen und Hintergrund- Dokumente heruntergeladen werden. Dazu werden Dienste wie YouTube, Flickr oder Slideshare genutzt. Vorteil: Journalisten und Blogger können die Inhalte leicht als Link übernehmen.
  • Journalisten bedienen sich selbst. Pressemitteilungen werden als so genannter RSS-Feed angeboten, als Nachrichtenstrom, den die Journalisten selbstständig und ohne vorherige Registrierung abonnieren können. Vor allem Blogger schätzen diese Unverbindlichkeit. Sie mögen keine festen Verteiler.
  • Kommentare sind willkommen. Alle Inhalte im Pressebereich können, wie bei einem Weblog, kommentiert werden.
  • Für Google optimieren. Alle Maßnahmen haben den positiven Nebeneffekt, dass die Presseseite in den Ranglisten der Suchmaschinen nach oben rückt.
Trendletter-Einschätzung: Pressearbeit 2.0 ist sinnvoll – aber nur, wenn die Pressearbeit 1.0 schon perfekt funktioniert. Bevor Sie mit so genannten sozialen Medien experimentieren, sollten Sie deshalb prüfen :
  • Sind Ihre Presse-/Marketingverantwortlichen erreichbar und reagieren sie schnell auf Anfragen?
  • Sind die Pressetexte verständlich und Pressefotos verfügbar sowie abdruckfähig?
  • Arbeiten Ihre Presseleute daran, warme und persönliche Kontakte zu Journalisten aufzubauen?


Quelle: Trendletter

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Dr. Matthias Leder, IHK Gießen Friedberg, giessen-friedberg.ihk.de
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