Funktion: Der SMM bündelt die bislang verstreut durchgeführten Aktivitäten an einer Stelle, dadurch erhöht sich die strategische Schlagkraft. Er kümmert sich um die Twitter-Accounts, versorgt YouTube mit Firmenvideos, pflegt den firmeneigenen Facebook-Kanal und ist selbst Inhalteproduzent in Social Media.
Qualifikation: Stellen Sie für Social-Media- Funktionen Fachkräfte mit PR- oder Marketing-Erfahrung ein, die webaffin sind und bereits aktiv im Firmenauftrag Social-Media-Aktivitäten durchgeführt haben. Falls Qualifizierung nötig ist, kann das z. B. über die Social Media Akademie München erfolgen (Einstiegsgehälter ab 50.000 Euro).
Für wen ein Social-Media-Manager lohnt: In Geschäften mit Direktvertrieb an Endkunden lohnt der SMM bereits ab einer Unternehmensgröße von 20 Mitarbeitern. In anderen Unternehmen rentiert sich diese Position ab 200 bis 400 Mitarbeitern, im B2B-Geschäft ab 1.000 Mitarbeitern.
Anwenderbeispiel: Madlen Nicolaus ist SMM bei Kodak Europa. Die studierte Media-Managerin (FH Mittweida) pflegt Kontakte zu Bloggern, managt das Web-2.0-Feedback von Kunden und Nutzern, versorgt die Kanäle mit Material und stellt Bloggern Testgeräte neuer Produkte zur Verfügung.
Der Trendletter bringt eine prägnante Zusammenfassung der Trends von Morgen. Durch diese Infos weiß ich, was die Menschen, die Unternehmen, den Handel von morgen umtreibt.