Wer kennt das nicht? Das Produkt an sich ist gut – doch um es zu bekommen, muss man Schlange stehen, sich mit der Verpackung oder schlechtem Kundendienst herumärgern. All das kostet viel Nerven und vor allem – Zeit. Folge: 95 Prozent aller Konsumemten beklagen: „Unternehmen gehen zu sorglos mit meiner Zeit um“ (US-Umfrage).
Hier liegt eine ungenutzte Marketingchance: In Zukunft haben Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil, die dem Kunden Zeit sparen. Hier drei Beispiele von US-Firmen, die den Faktor Zeit geschickt als Verkaufsargument nutzen.
Dem Kunden die Arbeit abnehmen. Dream Dinners hilft Menschen dabei, ein Essen zuzubereiten. Ablauf: Kunden wählen im Internet ein Gericht aus; kurz darauf können sie in einer Filiale von Dream Dinners ein Paket abholen, in dem alle Zutaten – fertig geschnitten und portioniert – enthalten sind. Den Kunden werden so pro Monat ca. 20 Stunden erspart.
Den Kaufvorgang beschleunigen. Der US-Supermarkt KMart hat in einigen Filialen so genannte Abholcenter mit Autoschaltern eröffnet. Hier können die Kunden mit ihrem Pkw vorfahren und zuvor im Internet bestellte Waren in Empfang nehmen.
Das Warten abkürzen. Der Bio-Supermarkt Whole Foods hat in seinen Filialen in Manhatten ein neues Kassenmodell eingeführt. Kunden stellen sich an drei zentralen Schlangen an; kurz vor der Kasse werden Wartenden vom Personal auf 30 Bezahlstationen aufgeteilt. Erfahrung: Die Wartezeit sinkt.
Der Trendletter bringt eine prägnante Zusammenfassung der Trends von Morgen. Durch diese Infos weiß ich, was die Menschen, die Unternehmen, den Handel von morgen umtreibt.
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