Online-Shopping läuft in Zukunft wie eine Videokonferenz ab. Per Mausklick kann sich der Kunde eine Live-Verbindung zu einem Verkaufsassistenten einblenden lassen. Er beantwortet gesprochene Fragen (vorausgesetzt, an den PC ist ein Mikrofon angeschlossen). Zeitgleich kann der Berater Bilder oder Dokumente einblenden.
Wichtig: Um den Service nutzen zu können, braucht der Kunde keine spezielle Software wie Skype zu installieren (die Technik kommt z. B. von Vee24). Zu den Anwendern solcher Video-Chats gehören Lexus (Autos), Land‘s End (Bekleidung) und Thomson (Reisen).
Trendletter-Prognose: 20 Prozent der Menschen, die einen realen Laden betreten, kaufen auch etwas ein - bei Internetshops sind es nur zwei Prozent.
Der Grund: Interessenten werden mit ihren Fragen allein gelassen. Dieses Problem löst ein persönlicher Video-Chat. Vor allem im Online-Verkauf von hochwertigen Konsumgütern wird sich die Technik durchsetzen.
Tipp: Schauen Sie sich das Video der schwedischen Firma B-Reel an. Es zeigt, wie das virtuelle Verkaufsgespräch ablaufen könnte.