Augmented Reality bedeutet: Reale Videobilder werden mit computergenerierten Bildern angereichert. Was die Technik in der Werbung leisten kann, zeigen zwei aktuelle Beispiele:
Der Uhrenhersteller Tissot hat im Londoner Kaufhaus Selfridges ein interaktives Schaufenster eingerichtet. Aufbau: Eine Kamera filmt die Passanten und überträgt das Bild an einen großen Bildschirm. Dort ist der Arm des Passanten zu sehen ist - samt einer darüber geblendeten Uhr von Tissot. So kann der Kunde die Ware anprobieren ohne den Laden zu betreten.
Ebay testet in den Niederlanden derzeit eine neue Handy-Anwendung. Funktion: Wer die Kamera auf einen Straßenzug richtet, sieht im Display nicht nur das Livebild, sondern auch computergenerierte Pfeile über allen Häusern, in denen Ebay-Nutzer wohnen, die gerade etwas anbieten.
Die Lektüre des Trendletters lohnt sich, die Inhalte sind überraschend und anregend. Mir gefällt sein Anspruch, Orientierungshilfen auf dem Weg in die Zukunft geben zu wollen.
Friedrich Bräuninger, Editor Network Medien GmbH, München