Nachhaltiges Golfen erfreut sich in den USA wachsender Beliebtheit. Dabei werden die Plätze nur minimal gewartet, um den Wasser- und Chemikalienverbrauch niedrig zu halten. Beispiel: Die 18-Loch-Anlage in
Chambers Bay im US-Bundesstaat Washington.
Der Club pflegt nur 33 % der Fläche aktiv - auf einem herkömmlichen Golfplatz sind es 60 %. Außerdem wurde Gras angepflanzt, dessen Wurzeln tief in die Erde reichen. So muss nur alle zwei Wochen gewässert werden.
Unsere Prognose: Mit gutem Gewissen golfen, findet auch hier zu Lande zunehmend Anhänger. Einige Plätze werden auf minimale Bewirtschaftung setzen.
Das schont nicht nur die Umwelt, sondern senkt auch die Mitgliedsbeiträge.
Hintergrund: Ein Golfplatz gibt normaler Weise 20 % seines Pflegebudgets für Maßnahmen aus, die nur kosmetischen Effekt haben und die Spielbarkeit nicht beeinflussen.