Wer seine Leistung verschenkt, kann neue Massenmärkte binnen Tagen etablieren. Google eroberte mit seinem Verschenk-Dienst die Welt, Ryanair gewann durch Flugtickets, die annähernd zum Nullpreis abgegeben wurden. Mobilfunk-Kunden werben die Telekoms mit Verschenk-Geräten.
Unsere Prognose: Der Vormarsch des Verschenk-Geschäfts geht weiter. Unternehmer sollten darauf vorbereitet sein, dass ein Konkurrent auf Gratisabgabe umstellt - oder selbst diesen Kanal öffnen.
Notfallplan: Das sollten Sie tun, wenn Ihr Konkurrent seine Produkte verschenkt
- Keine Angst! Das Verschenk-Geschäft dient dazu, neue Kunden für Bezahl-Leistungen zu gewinnen. Auch Ihr Wettbewerber muss am Ende des Tages Umsatz machen - trotz der Gratis-Angebote.
- Realistisch die Lage beurteilen. Schätzen Sie die Folgen ab: Kann der Wettbewerber sein Angebot durchhalten? Wie viele neue Kunden gewinnt er pro Monat? Gelingt es, Gratis-Kunden in Bezahl-Klientel umzuwandeln? Wird Ihre Kundenbasis kleiner?
- Ergreifen Sie Gegenmaßnahmen. Haben Sie die beiden letzten Fragen mit Ja beantwortet? Dann sollten Sie schnell handeln. Ziel: Die Aktion des Wettbewerbers soll ins Leere laufen, noch bevor er viele neue Kunden gewinnen kann.
- Ihr Weg der Wahl. Schlagen Sie mit einem eigenen Verschenk-Angebot zurück. Gestalten Sie es so, dass es besser ist als das des Wettbewerbers.
- Sichern Sie Ihr Geschäft. Lenken Sie die Gratiskunden ins Bezahlgeschäft. Stellen Sie Ihr Geschäftsmodell entsprechend um.