Schübe neuer Technologien werden auch künftig bestimmte Arbeiten ersetzen. Unternehmer sollten damit rechnen, dass diese Berufsgruppen in Zukunft wegfallen:
- Gegenstände-Beweger. Papiere, Waren oder Vorprodukte werden intern kaum noch von Menschen bewegt. Eingangspost wird digitalisiert, Roboter übernehmen Bewegungen im Lager und im Einzelhandel.
- Informations-Aufnehmer. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Kauf eines Flugtickets: Was früher der Reisebüro-Agent tat, wird heute per Eingabe-Formular am PC erledigt. Künftige Generationen von Rechnern werden Sprache verstehen, erkennen, was auf Bildern zu sehen ist, und Identitätsprüfungen durchführen.
- Regulierungs-Gewinner. Bei vielen Bedarfen müssen Sie sich an Angehörige geschützter Berufe wenden. Deren durch Schutz erhöhtes Preisniveau wird künftig von Newcomern unterlaufen: Auswertungs-Software für juristische Dokumente macht Anwälten Konkurrenz, Computer statt des Radiologen werten künftig Röntgenbilder auf Befunde aus.
Trendletter-Empfehlung: Halten Sie die kommenden Durchbrüche bei den arbeitsparenden Schlüssel-Technologien im Auge, beispielsweise Spracherkennung, Preisentwicklung bei Greifrobotern, Bilderkennung.