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Wie Miniprogramme fürs Handy neue Absatzkanäle schaffen

veröffentlicht am 23.03.2011
Applications, kurz Apps genannt, sind kleine Programme für Handys, die meist eine einzige Funktion erfüllen. Es gibt beispielsweise Apps, mit denen sich ein Taxi rufen lässt, und solche, die Restaurantkritiken oder Kochrezepte anzeigen. Auch für das Marketing werden Apps immer wichtiger. Denn: Unternehmen können sich mit einem eigenen Miniprogramm einen neuen Absatz- und Marketingkanal erschließen.
Beispiele:
• Die Schweizer Migros bietet eine App an, mit der die Nutzer im Onlineshop des Lebensmittelkonzerns einkaufen können. Bestellte Ware wird nach Hause geliefert.
• Zipcar ist ein führender Car-Sharing-Anbieter in den USA. Kunden können sich eine App auf das Handy laden, die anzeigt, wo in der Nähe eines der Mietfahrzeuge steht. Mit einem Knopfdruck lässt sich das Auto reservieren. Das Handy fungiert außerdem als Türöffner.

Trendletter-Votum: Unternehmen, denen es gelingt, eine eigene App auf das Mobiltelefon des Kunden zu bringen, erschließen sich so einen wertvollen Marketingkanal - schließlich lassen sich die Apps im Nachhinein um Funktionen erweitern.

Nachteile:
1) Die meisten Apps gibt es für das - immer noch wenig verbreitete - iPhone von Apple.
2) Eine App entwickeln zu lassen ist teuer. Spezialisierte Agenturen verlangen für eine komplett neu programmierte App über 10.000 Euro. Standardanwendungen kosten 3.000 bis 4.000 Euro.

Apps entwickeln zum Beispiel: www.asz-werbeagentur.de, www.milchundzucker. de, www.glanzkinder.de (Quelle: Geschäftsidee 9/2009)
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Dr. Matthias Leder, IHK Gießen Friedberg
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