von Axel Gloger
Schützen Sie sich vor Wirtschaftsspionage. Das Thema ist ernst. Denn der Druck des Wettbewerbs, der heiße Atem von Wettbewerbern, die noch vor Jahren niemand kannte und die immer kleiner werdenden technologischen Mittel des Business-Guck-und-Horch haben dazu geführt, dass Spionage im betrieblichen Alltag ein Dauerthema ist. Neulich brachten die VDI-Nachrichten einen Artikel, aus dem hervorging, dass 2/3 aller Bertriebe schon Ziel von Cyber-, Hacker- und Datenangreifern waren. Das zeigt die Brisanz.
Seien Sie deshalb auf der Hut. Konkurrenten, ehemalige rachsüchtige Mitarbeiter sowie Geheimdienste im Auftrag der Regierungen von USA, China und Russland versuchen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, an Ihr Kernkompetenz-Wissen heranzukommen.
Techniken und Methoden gleichen einem Panoptikum, das mit jedem James-Bond-Film mithalten könnte. Das zeigt ein Beispiel, dass der TRENDLETTER kürzlich recherchiert.
Diese subtile Angriffsmethoden führt vor, was inzwischen möglich ist. Szenario: Ein Spion fährt vor ihrem Betrieb vor. Er lenkt sein Richtmikrofon auf das Fenster des Geschäftsführer-Büros. Während die Sekretärin den Auftrag des neuen Großkunden oder eine Patentschrift schreibt, zeichnet das Mikrofon alle Tastaturgeräusche auf.
Daraus lässt sich mithilfe einer Spezialsoftware der Text entschlüsseln, der geschrieben wurde. Die automatische Transkription ist zu 96 Prozent genau. Die Software wurde von Dr. Doug Tygar, Universität Berkeley, entwickelt.
TRENDLETTER-Tipp: Bleiben Sie auf der Hut. Treffen Sie Gegenmaßnahmen, Schützen Sie sich vor den Angriffen von Hackern, Spionen und Aushorchern. Einige der neuesten Schutzmethoden stelle ich in der neuesten Ausgabe des gedruckten Trendletter vor. Diesen können Sie hier bestellen (Klick), der Beratungstext “So schützen Sie Ihren Wettbewerbsvorteil vor Spionen und Hackern” lesen Sie in der August-Ausgabe auf Seite 1.

