Mit ‘Consulting’ getaggte Artikel

Was Inhouse-Consultants bringen | Alternative zu McKinsey, BCG und Booz? | Grenzen von Inhouse-Consulting berücksichtigen

Montag, 13. Dezember 2010

von Axel Gloger

Interne Berater haben es manchmal schwer. Das zeigt sich, wenn der Consultant empfiehlt, einen maroden Betriebsteil dicht zu machen. Dann muss er mit den Tränen von Kollegen umgehen, die ihm über Jahre nahe gestanden haben – und Stellen von Managern abbauen, die mehr Sterne auf der Schulter tragen als er selbst.

Ein externer Berater hätte diese Probleme nicht. „Er kann viel leichter in die Rolle des Buhmanns schlüpfen. Denn er geht, sobald das Projekt zu Ende ist“, sagt Isabel Lausberg, Professorin an der Technischen FH Georg Agricola in Bochum. Während ihrer Berufstätigkeit für die interne Beratung eines Dax-Konzerns erlebte sie auch die Schwäche der Profession: „Der Hausberater funktioniert nicht gut als Überbringer schlechter Nachrichten.“

Fälle wie dieser zeigen die Grenzen des Systems. Interne Berater geraten mitunter in eine schwierige Rolle – sie sind Arzt und Patient gleichzeitig:

Sie spüren selbst die Schmerzen, die sie dem Organismus zufügen müssen, um ihn zu kurieren.

  • Was etwa ist zu tun, wenn der Berater gegenüber einem Top-Manager so richtig ans Eingemachte gehen muss?
  • Was soll der Berater sagen, wenn er die Strategie des Vorstandes für falsch hält?

Solche Themen begegnen der Branche häufiger: „Die Frage ,abhängig oder unabhängig?‘ wird immer wieder neu diskutiert“, sagt Matthias Quaisser, Chef von IBM Inhouse Consulting. Bestimmte Aufträge würde er deshalb gar nicht annehmen: „Wenn es Abhähigkeiten gibt, die wir im Projekt nicht aushalten, können wir auch ,Nein‘ sagen.“

Auch mit ihrem Wissensvorrat sind die Internen ganz anders aufgestellt als McKinsey, Berger oder BCG.

„Mit revolutionären Ideen tun sich die Hausberater schwer“, sagt Stefanie Schulz von Anxo Management Consulting, die am Markt ihre Aufträge einwirbt. Grund für das Ausbleiben der Durchbruch-Ideen sei die starke mentale Bindung der Hausberater an ihr Unternehen. Hier kennen sie sich mit allen Produkten, Märkten und Abläufen sehr gut aus. „Viel besser als jeder Externe“, taxiert die Düsseldorfer Beraterin den Vorsprung.

Aber dieses Wissen mache eben auch betriebsblind.

Zudem werde der interne Berater immer als Mitglied der Familie wahrgenommen. Das schafft zwar Vertrautheit, könne aber den nötigen Aufbruch bremsen. „Der Prophet im eigenen Lande gilt nichts“, wendet Schulz, die früher auch als Inhouse-Consultant gearbeitet hat, eine alte Weisheit auf den Alltag der Hausberater an.

Auch mit dem Blickwinkel tun sich die Hausberater manchmal schwer: „Sie sehen die Welt immer durch die Brille des eigenen Unternehmens“, sagt Arnd Petmecky, heute Geschäftsführer von Clevis Interim. Berater, die von außen kämen, seien dagegen nicht Teil ihres Kunden. Sie können deshalb leichter die Perspektive wechseln und Vergleiche zu anderen Unternehmen anstellen. Ein externer Senior-Berater sei zudem ein wandelndes Fälle-Lexikon. „Wer 60 Projekte gemacht hat, weiß, an welchen Punkten andere Firmen schon gescheitert sind“, sagt der ehemalige Inhouse-Berater eines Dax-Konzerns.

Megafusionen – auch in der Beraterbranche | Consultingfirmen auf dem Hochzeitsmarkt

Montag, 22. November 2010

von Axel Gloger

Der Wirtschaftsprüfer greift nach mehr: Deloitte hat es mit Roland Berger versucht. Aber am Ende ließen die Berger-Partner den Übernehmer abblitzen. Aber die nächste Fusion kommt gewiss. PWC will in die hochwertige Strategieberatung vordringen – und ist bereit für eine Übernahme einer Beratungsgesellschaft.

Zwar ist der Plan noch nicht umgesetzt, eine Übernahme noch Zukunftsmusik – aber der Markt ist in Bewegung. Ein Organismus wie PWC ist um ein Vielfaches größer als selbst die größten Strategieberater. Zudem besteht Wachstums-Hunger. Die Prüfer wollen ambitioniert weiter expandieren, auch in Felder, die zu ihrem Geschäft passen.

Deshalb werden sie früher oder später den Arm nach einem Strategieberater ausstrecken. Die Absicht ist bereits öffentlich, wie PWC-Chef Dennis Nally und Norbert Winkeljohann in einem letzte Woche veröffentlichten Zeitungsinterview hören ließen.

Das Thema Übernahmen in der Beratungswirtschaft köchelt schon länger. Wie zu hören ist, gehören Fusions- und Übernahmegespräche in einigen Beratungsgesellschaften zur täglichen Agenda der Chefs der Beratungshäuser.

Beispiel: In diesem Sommer sorgte eine Nachricht für Aufregung in der Branche: Zwei Großberater gehen zusammen, Booz & Co. und AT Kearney wollten gemeinsam das drittgrößte Beratungsunternehmen der Welt bilden.

Damit hätte die Consulting-Industrie das gehabt, was in anderen Branchen längst Alltag ist – eine Megafusion.

Zwar wurde die Firmenhochzeit wegen  nicht zusammen passender Konzepte für die gemeinsame Zukunft abgesagt. Doch die Strategie „A schluckt B“ steht in den Chefetagen der Beratungshäuser derzeit ganz oben auf der Agenda. Einen der Gründe nennt Thomas Lünendonk, Analyst der Branche: „Consulting ist eine reife Industrie, die jetzt das nachvollzieht, was in anderen Branchen schon Alltag ist.“

Die Realtitäten liegen auf der Hand: Die Branche wächst weltweit nur noch moderat. Das schafft Konsolidierungsdruck.  Seit das zweistellige Umsatzplus für die Beratungsunternehmen nicht mehr zur Routine gehört, müssen sie sich mit Themen befassen, die sie bislang nur aus dem Alltag ihrer Kunden kennen: Marktanteilskämpfe, heftige Konkurrenz um jeden Kunden, Preisverfall.

Dass das Thema Beraterfusionen heiß ist, zeigen die vielen Gerüchte, die heute weitergereicht und morgen dementiert werden. „Kein Kenner des Marktes wird überrascht sein, wenn die nächste Hochzeit gemeldet wird“, formuliert Analyst Lünendonk seine Erwartung.

Mittels einer Großfusion können die beteiligten Unternehmen etliche Synergien heben – teure Filialnetze ließen sich zusammen legen, Fixkosten von Research und Dokumentation mit einem größeren Umsatz amortisieren. Auch auf der Marktseite brächte eine Fusion Vorteile. „Neue Themen erschließen, neue Kunden gewinnen, neue Werkzeuge verfügbar machen“, erklärt Lünendonk die treibenden Kräfte.

Warum Beratungsprojekte scheitern | Was Unternehmer gegen den Misserfolg tun können | Cardea-Studie untersucht Gründe für Projekt-Flops

Donnerstag, 28. Oktober 2010

von Axel Gloger

So richtig gut sieht das Ergebnis manches Berater-Einsatzes nicht aus:  Jedes dritte Projekt landet mit dem Vermerk „nicht erfolgreich“ in den Akten des Auftraggebers. „Zu wenig konkret, nicht umsetzbar, zu teuer“,  beschreiben die Kunden ihre Enttäuschungen über den Einsatz der Consultants.

Die eigentliche Brisanz liegt aber nicht in den vielen Beratereinsätzen, die ihre PS nicht auf die Straße gebracht haben. Erstaunlich ist der Blick auf die Gründe, warum die Consultants ohne Siegerlächeln das Haus verlassen mussten: Chaos und Wirrwarr beim Kunden sind die größten Bedrohungen für ein Projekt.

Das geht aus den Ergebnissen der Studie „Return on Consulting“ hervor, die der Zürcher Meta-Berater Cardea durchgeführt hat.

Danach sind schlechte Projekte meist hausgemacht. „Ziele des Beratereinsatzes ändern sich ständig“, „keine Unterstützung aus dem Top-Management“, „unklare Absichten, unklare Ziele“, mit diesen Begründungen erklären die Kunden am häufigsten, warum es nicht richtig lief.

Arme Berater – denn wer unter solchen Bedingungen arbeiten muss, hat es schwer mit dem Erfolg. Die Tabellen und Zahlen der Cardea-Studie mit über 100 befragten Unternehmen spiegeln wieder, was Berater jeden Tag erleben, worüber aber nur selten gesprochen wird.

„Oft wissen die Berater gar nicht, wo die Reise hingehen soll“, sagt Burkhard Jung. Der Chef der Berliner CMS AG ist Sanierer, in den von ihm betreuten Firmen sieht er manchmal ganze Friedhöfe abgebrochener Beraterprojekte. Der Grund: Viele Einsätze würden mit unklaren Erwartungen begonnen. „Der Kunde benennt ein Vertriebsproblem, tatsächlich aber gibt es einen Kampf zwischen zwei Gesellschaftern“, umreißt Jung ein Beispiel aus dem Horror-Kabinett gescheiterter Berater-Einsätze, die er bei seinen Sanierungen vorfand.

Damit zeigt sich: Consulting ist wie Fliegen – der Start ist eine der gefährlichsten Phasen. „Was hier nicht richtig gemacht wird, hat oft fatale Folgen für den späteren Verlauf“, sagt Wolfgang Eckert, der als Top-Manager eines Industrieunternhmens und ehemaliger Berater beide Seiten kennt.

Für die gedruckte Ausgabe des Trendletter haben wir eine Analyse vorbereitet. Hier lesen Sie in Form einer 8-Punkte-Liste, wie Sie Ihr Projekt vor dem Risiko des Scheiterns bewahren. Einzelheiten dazu finden Sie in der November-Ausgabe des Trendletter auf Seite 4.

Umbruch in der Beratungswirtschaft setzt sich fort | Die Krise beschleunigt den Umbau des Consulting-Marktes | Magatrends Unternehmensberatung

Montag, 18. Oktober 2010

von Axel Gloger

So viel steht jetzt schon fest: Die Welt für McKinsey, Boston Consuling Group (BCG), Roland Berger und den gesamten Beratungsmarkt wird nie mehr so sein wie früher. Die Berater werden sich auf den dauerhaften Umbruch einstellen müssen. Sie stehen vor einer neuen Welt, die viele Vorteile für die Beratungskunden mit sich bringt und die Berater zwingt, ihr Geschäftsmodell zu überdenken und anzupassen.

Worum geht es?

  • Preise werden dauerhaft auf niedrigerem Niveau bleiben. In vielen Disziplinen sind Beraterleistungen bereits commoditisiert. Sie werden von den Kunden als relativ homogene Ware eingekauft. Es gibt ein hohes Maß an Vergleichbarkeit. Der Grad des intellektuellen Mehrwerts des Wertbeitrages, den die Berater liefern, ist begrenzt. Deshalb wird vor allem über den Preis eingekauft. Die Berater stehen unmittelbar miteinander im Wettbewerb. Marktanteilskämpfe sind heute üblich – einige Berater versuchen sich durch Kampfpreise den Zugang zu neuen Kunden zu verschaffen, was auf das allgemeine Preisniveau dämpfend wirkt.
  • Kunden kaufen Beratungsleistungen intelligenter ein. Die Schnittstelle wird nicht mehr nur vom Beziehungsmanagement der Berater geprägt, Kunden übernehmen zunehmend die Führerschaft. Sie führen Buch über die Erfolge vergangener Beratungsprojekte, halten die Ergebnisse jedes einzelnen Einsatzes nach, schaffen sich selbst durch kluge Dokumentation einen Überblick über Preise und Preisnachlässe – und setzen über Rahmenverträge, Bieterkonkurrenz und intelligente Verhandlungen ihre Einkaufsmacht ein, um bestmögliche Konditionen zu erhalten.
  • Neue Beratungsanbieter werden den Etablierten den Markt streitig machen. Auch die Nicht-Strategieberater wie Accenture, IBM oder EDS drängen in den Markt der klasssischen Management-Beratung ein. Sie kalkulieren mit niedrigeren Tagessätzen, können voll integriertes Systemwissen mitbringen (IT plus Prozesse plus Mitarbeiter plus Strategie) und haben durch ihre Größe mehr Gewicht am Markt als die klassischen Management-Berater.
  • Wachstum wird es nur noch in den Randbereichen des Marktes und mit Nicht-Konventionellen Angebotsmodellen geben.
  • Ein neuer Typ Mitarbeiter wird Zugang in die Beratungswirtschaft finden. Für commoditisierte Aufgaben beim Kunden brauchen die Berater nicht mehr den Absolventen der Harvard Business School. Die A-MBAs werden damit teilweise überflüssig, denn die Beratung von morgen ist intellektuelle Fließbandarbeit. Dafür können kostengünstiger zu unterhaltende Teams ganz normaler Hochschulabsolventen eingesetzt werden.

Diese Überlegungen führen auch zu einer veränderten Sichtweise erfolgreicher Beraterprojekte. Kunden werden ihre Anstrengungen dahingehend lenken, dass weniger Projekte als früher auf dem Friedhof der abgebrochenen, gestorbenen oder gescheiterten Consulting-Projekte landen.

Zu diesem Thema gibt es eine überzeugende Studie des Meta-Beraters Cardea, Titel: “Return on Consulting (RoC)”. Mit dem Blickwinkel der Praxis hat der Trendletter einen 6-Punkte-Plan zusammen gefasst, der Ihnen dabei hilft, Beratungsprojekte zum Erfolg zu führen. Wir haben einmal heraus gearbeitet

  1. was Beratungskunden tun sollten, die gleich am Anfang ein Signal des Gelingens setzen wollen,
  2. wie erfolgreiche Kunden den Berater so briefen, dass die angedachten Ziele erreicht werden,
  3. was Top-Manager, Geschäftsführer und Vorstände besser unterlassen wollen, wenn sie den Erfolg ihres Projektes nicht leichtfertig aufs Spiel setzen wollen und
  4. was Unternehmer gegen Berater unternehmen können, die gegen Ende des Projektes gleich einen teuren Anschlussauftrag erzwingen wollen.

Diesen 6-Punkte-Plan können Sie auf Seite 4 der November-Ausgabe in der gedruckten Ausgabe des Trendletter lesen. Bezugsmöglichkeit finden Sie hier:  (Klick!)

Gute Zeiten für Berater-Kunden

Donnerstag, 30. April 2009

von Axel Gloger

Viele Einkäufer drehen den Cent derzeit dreimal um, bevor sie ihn ausgeben. Auch die Berater spüren das. Deren Kunden prüfen die Budgets. Die Frage zu jedem einzelnen Posten lautet: „Ist das derzeit nötig?“. Dann wird agiert. Weniger Berater buchen sagen die einen, gar keine Berater mehr einsetzen sagen die anderen. Das bestätigte mir Antonio Schnieder. Er ist Präsident des Berater-Verbandes BDU. „Berater-Stopp ist verbreitet“, sagt der Verbands-Vormann, der auch Europa-Chef von Capgemini ist.

Berater – jetzt wieder zum Aldi-Preis buchbar

Wer profitiert? Natürlich die Kunden der Berater. Sie bekommen Berater jetzt wieder zum Aldi-Preis. Zwar reden die Consultants offiziell noch nicht von Preisnachlässen. Aber wer hart verhandelt, kann manchen Zulieferer aufweichen.

Fordern Sie Naturalrabatt von Ihrem Berater

Was Kunden erwarten dürfen: Wenn der Berater „kein Preisnachlass!“ sagt, dann bringen Sie Naturalrabatt ins Spiel. Muster: zahle vier, bekomme fünf. Mancher Berater ist heute eher bereit als früher, Ihnen ein oder zwei Mann mehr ins Projekt zu schicken – ohne Berechnung. Oder der Berater erbringt Extra-Leistungen, über den vereinbarten Umfang hinaus, natürlich ohne Berechnung.

Von jedem Lieferanten Beitrag zur Kostensenkung erbitten

Oft ist die Lage so: Alle anderen Lieferanten haben schon ihren Beitrag zur Kostensenkung geleistet. Dann kann auch der Berater nicht mehr „Nein“ sagen. Er wird in den sauren Apfel beißen – und den verlangten Nachlass geben.

Wenn es bei Ihnen ganz schlimm ist: Fragen Sie nach einem Sanierungsbeitrag

Bei guten Kunden geht mancher Consultant sogar noch weiter: Um im Geschäft zu bleiben, wird das nächste Projekt kostenlos abgeliefert. Dieses Verfahren hat die Boston Consulting Group im Ausland sehr vereinzelt schon angewendet, in Deutschland aber noch nicht, ließ BCG-Chef Christian Veith im Januar in Düsseldorf verlauten. Die offizielle Linie bei der Nummer drei in Deutschland heißt: Wir verteidigen unsere Premium-Preise.

Hochpreisberater raus, Value-Berater engagieren

Dennoch wird mancher Kunde seine Berater-Kosten drücken können: Doppelzug heißt das Verfahren. Der teure Berater geht raus, der mit den niedrigeren Tagessätzen kommt rein. Die großen Marken-Berater rechnen erfahrungsgemäß die höchsten Tagessätze ab. Viele Projekte, besonders Spezialthemen, lassen sich aber auch von kleineren Spezialisten bearbeiten. Deren Expertise ist oft auf gleichem Niveau, aber sie können günstiger kalkulieren. Beispiel: Wer nach einer Alternative zu den Tagessätzen von Droege sucht, kann sich auch nach einem Ex-Droege-Mann umsehen. Diese Einzel- oder Kleinfirmen können 10 bis 15 Prozent günstiger anbieten als ihr ehemaliger Arbeitgeber.

Das sind die Argumente für Berater-Einkäufer

Was sollte der Berater-Kunde als Hintergrund wissen? Die fetten Jahre sind für die Berater-Branche erst einmal vorüber. Zweistellige Zuwächse beim Umsatz: Vergangenheit! Wenn es gut geht, wird der gesamte Markt dieses Jahr mit drei Prozent wachsen, sagt der BDU.

Das heißt aber auch: Die Consultants kämpfen härter um die Marktanteile. Dieser Kampf hat schon erste Wirkungen gezeigt. Einige Berater restrukturieren gerade ihre Deutschland-Aktivitäten. Walter Droege hat einige Talente aus seinem Beratungshaus ziehen lassen, die er unter besseren Bedingungen vermutlich zum Bleiben motiviert hätte. Simon-Kucher, der Weltmarktführer für Preisstrategie, verdoppelte seinen Umsatz in den letzten vier Jahren. Hermann Simons Erwartungen für dieses Jahr sind flach, aber nicht per se pessimistisch: „Umsatz halten“ hat er als Devise ausgegeben.