Mit ‘Lernwelten 2030’ getaggte Artikel

Wie das 24/7-Lernen per iPhone den Alltag in den Büros und Werkshallen erobert | Vortrag von Axel Gloger

Montag, 01. März 2010

Wie werden wir im Jahr 2030 lernen? Welche Zukunft hat Corporate Learning? (Hinweis auf einen Vortrag zum Thema am Ende dieses Artikels)

Einige Trends zeichnen sich mit dem Wissen von heute schon ab. So sieht der Trendletter die Entwicklungen:

1. Lernen verlässt den Klassenraum

Lernen von Berufstätigen ist die längste Zeit ein Ding gewesen, dass von ein paar Personalern für eine abgegrenzte Zeit in einem abgelegenen Konferenzhotel/Schulungszentrum organisiert wurde. So ist die Welt von morgen nicht mehr. Stellen Sie sich Lernen wie den Gang zum Kaffeeautomaten im Büro vor: Wann immer neues Wissen gebraucht wird, muss es zu minimalen Transaktionskosten verfügbar sein!

2. Lernen wird zur 24/7-Applikation

Lernen lässt sich in Zukunft weder in einen Raum sperren noch auf einen Ort reduzieren. Gelernt wird immer, wenn es gerade passt – in der Pause, während der Arbeit, beim Multitasken (auch wenn das den Digital Immigrants merkwürdig vorkommt), im ICE, in der Frequent-Traveller-Lounge der Lufthansa, im Wartezimmer beim Arzt, wo auch immer – und jederzeit.

3. Vor allem: 3L wird der Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen von morgen.

3L heißt: lebenslanges Lernen. Ohne das geht es nicht mehr. Die Einmalabfüllung am Anfang des Berufs (Lehre, Studium) ist keine Option mehr. Wir müssen mit unserer 40-plus-alten Arbeitsbevölkerung gegen die jungen Wissensarbeiter auf dem Weltmarkt konkurrieren. Innovative Inder und, noch, Chinesen, könnten alle unsere Kinder sein. Deshalb müssen wir bewährtes Erfahrungswissen mit Entlernen und neuem Wissen kombinieren. Sonst ist es vorbei mit Deutschland als Mutterland der Hidden Champions, der mittelständischen Weltmarktführer.

4. Learning goes iPhone

Das iPhone und seine Verwandten sind DIE Zugangsapplikation schlechthin für die gesamte Organisation des Lebens. Es ist nicht übertrieben, wenn wir feststellen: Das kleine Gerät wird zur Fernbedienung für alles und jedes. Medienzugangskanal, Universität in der Tasche, Schlüssel für alles, Navigationssystem, Realitätserklärer, Finde- und Erklärmaschine für alles und jedes. Auch für das Lernen. Wissen Sie, dass man schon heute auf dem iPhone den kompletten Inhalt einer 20-teiligen Fernsehserie ablegen kann?

5. Lernen stellt sich dem Diktum der Ökonomisierung

Corporate Learning wird, zum Glück, auch von den Controllern überwacht. Sie wollen wissen: Was kostet es, was bringt es? Die Zeiten des romantischen Personaler-Biotops sind damit vorüber. Voraus denkende PE-ler haben das Thema längst aufgegriffen – wir müssen uns beim Corporate Learning denselben Mittel-, Kosten- und Ziel-Überlegungen stellen wie überall sonst in der betrieblichen Praxis.

Jetzt wollen Sie mehr wissen?

Ich weise Sie auf das hin: Trendletter-Chefredakteur Axel Gloger hält einen Vortrag zum Thema “Lernwelten 2030 – Welche Megatrends den Erwerb neuen Wissens prägen werden”.

Termin: Donnerstag, 25. März 2010, Frankfurt um 09.40 Uhr.

Die Veranstaltung ist für Unternehmensvertreter wie Sie offen. Der Anlass ist ein 1,5 Tage-Symposium (24. abends, 25. ganztags), Axel Gloger hält den Eröffnungsvortrag am Mittwoch. Programm und Anmeldung hier klicken: klick!

Falls Sie noch zweifeln, sei ein wenig Werbung für den Anlass erlaubt:

Mit diesem Inhalt und der Vielzahl toller Referenten ist die Anmeldegebühr von EUR 195,– geschenkt – bei einem kommerziellen Veranstalter würden Sie für so etwas EUR 1.950,– zahlen.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns in Frankfurt sehen!

–> Weitere meiner Vorträge mit Terminen sehen Sie hier (klick!)